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Autositze für Kinder

ADAC testet: Wie sicher sind Autositze für Kinder? 

Bilder: colourbox

Gute Nachricht für Eltern: Die meisten Autositze schützen bei einem Unfall das Kind zuverlässig. Im aktuellen ADAC-Test bekommen aber immerhin fünf Kindersitze auch das Urteil "mangelhaft".

Drei Dinge, die du wissen musst:

- Babys solltest du so lange wie möglich mit dem Rücken zur Fahrtrichtung transportieren. Das ist sicherer.

- Ältere Kinder gehören bis zum 12. Lebensjahr in einen Kindersitz oder auf eine Sitzerhöhung.

- Die neueren Babyschalen lassen sich fast alle durch Isofix an der Auto-Rückbank befestigen.

Wieso du auch bei älteren Kindern auf den Sitz achten solltest

Auch, wenn sie es irgendwann nicht mehr cool finden: Größere Kinder sollten unbedingt immer in einem Sitz oder mit einer Erhöhung im Auto reisen. Der Grund: Ihr Becken ist bis zum Alter von 12 Jahren noch nicht ausgewachsen. Im Falle eines Unfalls riskiert man, dass das Kind Unterleibsverletzungen davon trägt - wenn der Sicherheitsgurt an der falschen Stelle sitzt.

ADAC Kindersitztest Frühling 2021

Im aktuellen Kindersitztest hat der ADAC 26 Kindersitze in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet. Das Ergebnis: 18 Modelle schneiden mit "gut" ab, drei mit "befriedigend". Damit übertreffen diese Sitze die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich. Aber: Fünf Kindersitze bekommen nur ein "mangelhaft". 

- Die Bezugsstoffe des "Besafe iZi Go Modular X1 i-Size" (mit und ohne „iZi i-Size Base“) und "Swandoo Marie 2" enthalten Naphthalin - das steht im Verdacht, eine krebserzeugende Wirkung zu haben. 

- Der "Osann Oreo 360°" enthält den Weichmacher DPHP - der kann unter anderem die Schilddrüse schädigen. 

- Die Babyschale "Chicco Kiros i-Size + Kiros i-Size Base" hat sich beim Frontalaufpralltest des ADAC von der Isofix-Basis gelöst und flog nahezu ungebremst nach vorne. Bei einem Unfall wäre das Verletzungsrisiko des Kindes damit deutlich erhöht. 

Wichtig: Wenn ihr einen dieser Sitze habt, wendet euch an den jeweiligen Hersteller! Sie bieten neue Bezüge bzw. eine verbesserte Isofix-Station.

Kindersitze fürs Auto - Das sind die Testsieger (Juni 2021)

bis ca. 1 Jahr: Babyzen Yoyo iZi Go Modular X1 i-5ize by Besafe + iZi Modular i-Size Base (490 €/max. 75 cm groß/Gesamtnote: 1,7)

bis ca. 1 1/2 Jahre: Peg Perego Primo Viaggio Lounge+ i-Size Base (420 €/Baby max. 87 cm groß/Gesamtnote: 1,7)

bis ca. 4 Jahre: Peg Perego Primo Viaggio 360 (440 €/max. 105 cm/Gesamtnote: 2,8)

bis ca. 6 Jahre: Axkid One+ (800 €/max. 125 cm/Gesamtnote: 2,1)

ca. 1 bis 12 Jahre: Cybex Pallas G i-Size (300 €/max. 150 cm/Gesamtnote: 2,0)

ca. 4 bis 12 Jahre: Cybex Solution S i-Fix (220 €/max. 150 cm/Gesamtnote: 1,8)

Wie sicher sind einfache Sitzerhöher für Kinder im Auto?

Die ADAC Tester haben nicht nur klassische Kindersitze, sondern auch die sehr beliebten Sitzerhöher untersucht. Der fehlende Seitenaufprallschutz ließ für alle Produkte nicht mehr als ein mangelhaftes Ergebnis zu. Trotzdem erfüllen die Sitze die gesetzlichen Mindestanforderungen zur Kindersicherung und reduzieren das Verletzungsrisiko beim Frontalunfall. Ein Erhöher ist daher besser als gar keine Sicherung. Viele Familien verwenden sie als "Notsitz", da sie nur wenig Stauraum benötigen, aber zum Beispiel die spontane Mitnahme von Kindern ermöglicht. Einen vollwertigen Kindersitz können die Erhöhungen nicht ersetzen. Von einfachen Sitzerhöhungen ohne Gurtführungen rät der ADAC ab. 

Kurzzusammenfassung

Gute Nachricht für Eltern: Die meisten Autositze schützen bei einem Unfall das Kind zuverlässig. Im aktuellen ADAC-Test bekommen aber immerhin fünf Kindersitze auch das Urteil "mangelhaft".