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Freibad, Meer und See

Tipps: Wie vermeide ich Badeunfälle mit Kindern?

Bild: unsplash.com / Miriam Eh

Sommer, Hitze, Baden - klingt nach einem perfekten Tag draußen. Doch gerade das Schwimmen und Plantschen im Fluss, See, Weiher oder Meer kann für Kinder supergefährlich sein. Diese einfachen Baderegeln solltet ihr als Eltern kennen.

Eltern sind am Wasser jede Sekunde gefordert und zu 100 Prozent verantwortlich - auch im Schwimmbad, in dem es Aufsichtspersonal gibt, oder am bewachten Meeresstrand. Schwimmhilfen wie Schwimmflügel oder Schwimmgürtel bieten keinen Schutz vor dem Ertrinken, sie können zum Beispiel undicht sein und Luft verlieren. Beaufsichtigt Nichtschwimmer deshalb immer in Armreichweite - auch beim Tragen von Auftriebshilfen. Kinder sollten möglichst früh mit Wasser vertraut werden. Die DLRG weist darauf hin, dass Kinder ab fünf Jahren schwimmen lernen können, aber schon vorher damit vertraut werden sollten, wie sie sich am und im Wasser sicher verhalten. Auch Kinder müssen bereits wissen, was beim Baden und Plantschen erlaubt und verboten ist.

Kinder sind wassersicher, wenn sie... 

- sich unter Wasser genauso gut zurecht finden wie über Wasser,

- fünfzehn Minuten ohne Halt und Hilfen in tiefem Wasser schwimmen können,

- auf dem Rücken genauso gut schwimmen wie auf dem Bauch,

- mehrere Sprünge beherrschen,

- Wasser schlucken und deswegen nicht anhalten müssen.

Baderegeln retten Leben

- kühlt euch ab, bevor ihr ins Wasser geht.

- verlasst das Wasser sofort, wenn ihr friert.

- geht nur zum Baden, wenn sich alle wohl fühlen.

- springen nur ins Wasser, wenn es tief genug und frei ist (im Freibad solltet ihr natürlich sowieso nie vom Beckenrand springen ;-).

- überschätzt eure eigene Kraft nicht

- ruft nicht um Hilfe, wenn ihr nicht wirklich in Gefahr seid - aber helft anderen, wenn sie Hilfe brauchen.

- Luftmatratze, Autoschlauch und Gummitiere bieten keine Sicherheit.

- badet nicht dort, wo Schiffe und Boote fahren.

- taucht andere nicht unter!

- bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich. Verlasst das Wasser sofort.

Ein Blitz sucht sich für einen Einschlag immer den höchsten Punkt - und das ist in einem Schwimmbecken oder im See zweifelsohne der Kopf eines Schwimmers.

- gefährdet niemanden durch einen Sprung ins Wasser.

- geht niemals mit vollem oder ganz leerem Magen baden.

- haltet das Wasser und die Umgebung sauber, Abfälle gehören in den Mülleimer.

Quelle: Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG)

Kurzzusammenfassung

Schwimmhilfen wie Schwimmflügel oder Schwimmgürtel bieten keinen Schutz vor dem Ertrinken, sie können zum Beispiel undicht sein und Luft verlieren. Beaufsichtigt Nichtschwimmer deshalb immer in Armreichweite - auch beim Tragen von Auftriebshilfen.