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Neue Datenschutzbestimmung jetzt ab Mai

WhatsApp: Wenn du nicht zustimmst, bist du raus!

Bild: dpa/picture-alliance

Ab Mai (NEU!) 2021 gelten bei WhatsApp neue Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien. Wenn du nicht zustimmst, dann kannst du die App nicht mehr nutzen. Was ändert sich - und was haben die Änderungen überhaupt mit Facebook zu tun?

Update vom 23. Februar: WhatsApp wird seine umstrittenen neuen Datenschutzregeln nun erst am 15. Mai einführen. Das Unternehmen reagiert damit auf harsche Kritik der Nutzer, die in den letzten Wochen verstärkt zu anderen Messenger-Diensten abgewandert sind.

Ob die neue Strategie das Unternehmen nun sympathischer dastehen lässt, können wir getrost bezweifeln. Ab dem 15. Mai sollt ihr - wenn ihr den Nutzungsbedingungen nicht zustimmt - nur noch WhatsApp-Anrufe entgegennehmen können oder Benachrichtigungen über neue Nachrichten bekommen. Lesen könnt ihr die dann aber nicht mehr. Nach einiger Zeit werden diese Benachrichtigungen dann auch verstummen, das Konto wird stillgelegt. Zustimmen könnt ihr den neuen Nutzungsbedingungen in dieser Zeit aber immer noch, die Bedenkzeit gilt 120 Tage lang. Danach wird das Konto gelöscht.



Ursprünglicher Artikel vom 13. Januar: 

Sicher hast du bei WhatsApp auch schon den Hinweis bekommen, der dich über neue Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien informiert. Hier kannst du deine Zustimmung geben und so die App weiter nutzen. Machst du das nicht, ist WhatsApp ab dem 8. Februar für dich gesperrt - du bist raus.

Natürlich wirkt das erst einmal super transparent, dass WhatsApp so nice ist und uns auf die neuen Datenschutzrichtlinien hinweist. Allerdings ist WhatsApp dazu verpflichtet. Seit der neuen DSGVO (DatenSchutzGrundVerOrdnung, yeah!) der EU dürfen Apps nicht einfach grundlegende Dinge in ihren Richtlinien ändern, ohne uns darauf hinzuweisen.

WhatsApp und Facebook sollen weiter vernetzt werden

Der größte und wichtigste Punkt in den neuen WhatsApp-Bedingungen ist der Teil, in dem es um den Datenaustausch mit Facebook geht. WhatsApp gehört ja seit vielen Jahren zu Facebook und mit den neuen Richtlinien hat Facebook die Möglichkeit, noch mehr Daten abzugreifen und zu nutzen, um zum Beispiel die "Produkterlebnisse auf Facebook zu verbessern oder dir interessantere Facebook-Anzeigen zu zeigen". ABER: Diese Neuerung gilt nur für Nutzerinnen und Nutzern außerhalb der EU und Großbritannien. Für uns in 'Good Old Europe' bleibt - grob gesagt - erst einmal alles beim Alten.

Es ist weiterhin der Fall, dass WhatsApp keine WhatsApp-Nutzerdaten aus der europäischen Region mit Facebook teilt, damit Facebook diese Daten zur Verbesserung seiner Produkte oder von Anzeigen nutzen kann." (Ein WhatsApp-Sprecher gegenüber dem Spiegel)

Und trotzdem: Dass die drei größten Social-Media-Plattformen der Welt (Facebook, Instagram, WhatsApp) ein und demselben Unternehmen gehören, sollte nachdenklich machen. Tatsächlich scheinen immer mehr Menschen auf alternative Messenger wie Threema oder Signal ausweichen zu wollen. Die entsprechenden Apps sind in den Download-Charts der AppStores in den vergangenen Tagen auf die Spitzenplätze geschossen. Aber WhatsApp bleibt mit großem Abstand Marktführer. Das Dilemma: Am Ende bringt dir der sicherste und unabhängigste alternative Messenger nichts, wenn kaum einer deiner Freunde ihn auch auf dem Handy hat und nutzt.

Kurzzusammenfassung

Der größte und wichtigste Punkt in den neuen WhatsApp-Bedingungen ist der Teil, in dem es um den Datenaustausch mit Facebook geht. WhatsApp gehört ja seit vielen Jahren zu Facebook und mit den neuen Richtlinien hat Facebook die Möglichkeit, noch mehr Daten abzugreifen und zu nutzen, um zum Beispiel die "Produkterlebnisse auf Facebook zu verbessern oder dir interessantere Facebook-Anzeigen zu zeigen". ABER: Diese Neuerung gilt nur für Nutzerinnen und Nutzern außerhalb der EU und Großbritannien. Für uns in 'Good Old Europe' bleibt - grob gesagt - erst einmal alles beim Alten.