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Elektrische Tretroller zugelassen

E-Scooter: Was sie können, was sie dir bringen und wieviel du für einen hinblättern musst

Bild: picture alliance / BAYERN 3

Roller sind nicht nur bei Kindern und Teenies beliebt. Sie erleben auch bei Erwachsenen gerade einen Hype. Vor allem, weil es sie jetzt in richtig praktisch gibt. Als Elektro-Variante. Damit kannst du kurze Strecken lässig cruisen. Ohne dass so ein Gefährt viel Platz wegnimmt. Aber was kosten die eigentlich und was gibt es zu beachten? Wir haben die Infos.

Wie schnell lerne ich mit einem E-Scooter zu fahren und wie gefährlich ist das?

Ein bisschen Übung wäre schon gut, bevor du dich in den Straßenverkehr stürzt. In Austin (Texas) wurde eine Studie durchgeführt, bei der 190 Menschen auf E-Rollern losgeschickt wurden. Ein Drittel von ihnen stürzte. Und die Hälfte zog sich bei diesem Sturz Kopfverletzungen zu. Also auf jeden Fall einen Helm aufsetzen, wenn du losrollerst! Die Unfälle sind allerdings weniger auf mangelndes Fahrgeschick zurück zu führen, als auf Unebenheiten in der Straße. Mit den kleinen Rädern kann ein E-Scooter Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster nicht so easy bewältigen wie ein Radl. 

Wie schnell kann ich mit dem Elektro-Roller fahren?

Bis zu 20 km/h - das ist ordentlich und drum müsst ihr auch mindestens 14 sein, um E-Scooter zu fahren!

Muss ich einen Helm tragen?

Müssen nicht. Eben weil die Tretroller auf 20 km/h beschränkt sind. Lägen sie darüber, wäre der Helm Pflicht. Angeblich würde eine solche Helmpflicht Anbietern von Leih-Tretrollern das Geschäft versauen.

Brauche ich Führerschein und Versicherung?

Ein Führerschein ist aktuell nicht notwendig. Eine Versicherung ist dagegen Pflicht. Sie kostet 60 bis 90 Euro im Jahr. Eine Plakette wird in Form eines Aufklebers am Roller angebracht.

Wie weit komme ich mit einem Scooter?

Die Reichweite geht von 15 bis 40 Kilometer. Das Laden des Akkus dauert zwei bis fünf Stunden.

Was kostet ein E-Scooter?

Einsteigermodelle und Modelle für Kids liegen zwischen 200 und 500 Euro. Solide Geräte für Pendler zwischen 500 und 1500 Euro. Aber teurer geht immer.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Das Wichtigste: Ein guter Akku. Das heißt: Komme ich weit, lädt er schnell und kann ich ihn im Zweifel austauschen. Je nachdem wie gut ihr gebaut seid, auf das maximale Tragegewicht schauen. Und: Wer’s bequem mag, kann sich außerdem ein Modell mit Sitz kaufen.

Ab wann darf ich offiziell mit dem E-Scooter durch die Gegend düsen?

Die Verordnung muss noch einmal durch das Bundeskabinett. Erst dann wird sie veröffentlicht. Das Verkehrsministerium sagt, es wird schnell gehen. Was das heißt, sagt es nicht. Die Bundesregierung hatte sich das Ziel gesetzt, die Tretroller noch vor der Sommerpause auf die Straße zu bringen. Wäre also noch Zeit bis Anfang Juli. Und du könntest dir im Hochsommer den kühlenden Fahrtwind um die Nase wehen lassen.

Kurzzusammenfassung

Mit vom Fahrtwind zersausten Haaren und frischem Teint, die paar Kilometer vom Zug zur Arbeit zurücklegen. Oder den Roller aus dem Kofferraum holen und den restlichen Weg in die Stadt mit dem E-Scooter fahren. Keine lästige Parkplatzsuche. Kein anstrengender Fußmarsch. Klingt nach praktischer Alternative. Doch was kann der Scooter wirklich?