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Hurrikan "Irma"

Sturm, Flut, Chaos

Bild: imago

Hurrikan "Irma" ist auf die Westküste Floridas getroffen. Auch in Miami im Osten steht das Wasser in den Straßen. Millionen Menschen sind ohne Strom, US-Präsident Trump rief den Notstand aus. Aus Angst vor Plünderungen gelten vielerorts Ausgangssperren.

Wo ist Hurrikan "Irma" aktuell? Das seht ihr auf diesem aktuellen Satellitenbild.

Aktuelle Infos zum Hurrikan findet ihr bei den Kollegen von tagesschau.de

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Die Bilder sind verheerend: Palmen biegen sich im dem Wind, der Regen fegt fast waagerecht durch die Städte. Straßen stehen unter Wasser. Hurrikan "Irma" fegt über Florida hinweg, schwächer als befürchtet, aber immer noch ziemlich kraftvoll: mit Stürmen, Tornados und kräftigem Regen. Nach einer ersten Bilanz riss der Wirbelsturm in den USA mindestens drei Menschen in den Tod. Sie kamen bei Verkehrsunfällen am Wochenende ums Leben.

Besonders betroffen ist derzeit die Westküste. Hier drückten die heftigen Winde zunächst das Wasser von der Küste weg, so dass Hafenbecken trocken fielen. Nun treiben die Winde das Wasser mit aller Kraft wieder zurück. Der Bürgermeister von Tampa sagte, am meisten Sorgen mache er sich wegen der Sturmflut, die von "Irma" ausgelöst werden könne. Die Behörden warnten, die Leute dürften sich nicht in falscher Sicherheit wiegen, wenn der Wind nachlässt.

Drei Millionen Haushalte ohne Strom

Überall in Florida gibt es Stromausfälle, betroffen sind mindestens drei Millionen Haushalte. Transformatoren explodierten mit lautem Knall, Überlandleitungen wurden heruntergerissen. Auch das sei ein Grund, in Sicherheit zu bleiben, sagte Barbara Sharief, die Landrätin von Broward County, bei "Fox News": "Unsere größte Sorge ist, angesichts der vielen Haushalte ohne Strom, dass Leute nach draußen gehen und durch Wasser waten, in dem Stromleitungen liegen. Sie können durch einen Stromschlag sterben."

Noch keine Nachrichten von den Keys

Unklar ist die Lage auf den Florida Keys. Die Inselkette war gestern als erstes von "Irma" getroffen worden. Die Behörden rechnen mit dem schlimmsten. Sie wollen anfangen, nach Opfern zu suchen, sobald es wieder hell geworden ist.

Bild: dpa/picture-alliance

Hintergrundinfo: Vom Tropensturm zum Hurrikan

Tropische Wirbelstürme entstehen über dem Meer, wenn das Wasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet. Ihre Stärke wird nach der von den Meteorologen Herbert Saffir und Robert Simpson entwickelten Skala eingeteilt. Demnach ist in den USA bei einer maximalen Windgeschwindigkeit unter 63 Kilometern pro Stunde von einem Tropentief die Rede. Bei Tempo 63 bis 118 gilt es als Tropensturm, darüber wird Hurrikanstärke erreicht. Ein Hurrikan der Kategorie 1 reicht bis Tempo 153. Stufe 2 gilt bis 177, Stufe 3 bis 208 und Stufe 4 bis 251 Kilometer pro Stunde. Hurrikans der höchsten Kategorie 5 haben eine Windgeschwindigkeit von mehr als 252 Kilometern pro Stunde.

Hurrikans erzeugen zwar enorme Windgeschwindigkeiten, bewegen sich aber oft nur mit etwa 15 Kilometern in der Stunde vorwärts. Das ist verheerend, weil Niederschläge dann stunden- oder tagelang auf fast dasselbe Gebiet niederprasseln.

Oft nehmen Wirbelstürme bei ihrem Zug über das Meer an Stärke zu. Über Land verlieren sie schnell an Kraft, da der Nachschub feuchtwarmer Luftmassen fehlt. Bei Windgeschwindigkeiten unter 120 Kilometern pro Stunde wird ein Hurrikan zu einem Tropensturm herabgestuft.

[Sendung: BAYERN 3 Nachrichten]

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