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Teurer Unfall

Beim Selfie-Knipsen: Mädchen zerstört wertvolle Gemälde

Bild: picture-alliance/dpa / colourbox

Da verbieten die Museen schon weltweit Selfie-Sticks und dann sind die wertvollen Plastiken, Gemälde und Kunstobjekte immer noch nicht sicher. In Russland mussten jetzt ein Dalí und ein de Goya dran glauben. 

Im russischen Jekaterinenburg gibt es gerade eine Kunstausstellung. Super Sache! Und wenn man schon mal Kultur macht, muss das auch für die Nachwelt festgehalten werden! Das dachte sich womöglich ein Mädchen, dass besagte Ausstellung besuchte.

Beim Versuch, ein besonders gutes Selfie zu knipsen, lehnte sie sich an die Wand, an der die teuren Gemälde aufgehängt waren. Die hielt dem Druck aber nicht stand und kippte, mitsamt der Bilder, einfach um. Die Besucher auf der anderen Seite hatten noch Glück, dass sie die Wand nicht direkt vor den Kopf bekommen haben.

Beim Aufprall wurde die Oberfläche der Dali-Zeichnung beschädigt. Bei dem Werk von de Goya gingen Rahmen und die Verglasung zu Bruch. Blöderweise wurde das Ganze von einer Kamera aufgezeichnet. Im Vordergrund zu sehen ist eine unbeteiligte Besuchergruppe. HINTER der umgekippten Wand, in der rechten Ecke, sieht man das überraschte Mädchen.

Ob sie ihr Super-Selfie bekommen hat, ist nicht bekannt. Das Mädchen und ihre drei Freunde hätten sich "nicht sehr angemessen" verhalten, sagte ein Sprecher der Galerie der Nachrichtenagentur Tass. Die Polizei verzichtete demnach auf Ermittlungen. 

Kurzzusammenfassung

Beim Versuch, ein klasse Selfie von sich zu knipsen, demolierte ein Mädchen in Russland teure Gemälde. Und das Ganze wurde auch noch von einer Videokamera erfasst...