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Corona-Infos aktuell

Weihnachtsferien starten in Bayern früher!

Bild: unsplash.com

Wegen der Corona-Pandemie beginnen die Weihnachtsferien in Bayern früher als geplant. Familien könnten damit das wichtigste Fest des Jahres unbeschwerter feiern, sagte Ministerpräsident Söder dem BR. Letzter Schultag ist nun Freitag, 18. Dezember.

Mit dem früheren Ferienbeginn vergrößere sich der Abstand zwischen Unterricht und Weihnachten, sagte Söder weiter. "Damit verbessern wir die Möglichkeiten, dass die Familien in Bayern das wichtigste Fest des Jahres gesund und unbeschwerter feiern können." Das Infektionsrisiko werde durch die fast einwöchige Karenzzeit zwischen Schulunterricht und Weihnachten "erheblich gesenkt".

Für Dezember sollen außerdem weitere Corona-Maßnahmen gelten. So steht es in einer Beschlussvorlage der Bundesländer.

- Teil-Lockdown vorerst bis 20. Dezember verlängert

- Maskenpflicht wird erweitert

- Vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen sich maximal zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen dürfen

- Kein generelles Verbot von Feuerwerk

Die genauen Infos, was geplant ist, könnt ihr bei den Kollegen von BR24 nachlesen... 

Diese Corona-Einschränkungen gelten seit Montag (02.11.2020) in ganz Deutschland:

Nach nur wenigen Monaten müssen Kultur- und Freizeiteinrichtungen wieder schließen, Restaurants dürfen Essen nur zum Mitnehmen verkaufen, Kontaktbeschränkungen und Alkoholverbote werden verschärft. Welche Regeln beim Teil-Lockdown in Bayern gelten.

- private Zusammenkünfte sind ab Montag nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet - insgesamt maximal 10 Personen!

- Gastronomiebetriebe (Cafés, Restaurants, etc.) müssen für den gesamten Monat schließen; davon ausgenommen sind die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause, Kantinen dürfen geöffnet bleiben

- Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios müssen im November schließen; Friseursalons bleiben unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet - auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sind weiter möglich 

- Touristische Übernachtungsangebote im Inland sind verboten - nur noch zwingende Dienstreisen sind erlaubt

- Schulen und Kindergärten dürfen trotz der stark steigenden Corona-Zahlen auch im November geöffnet bleiben

- Der Einzel- und Großhandel bleibt geöffnet - mit maximal einem Kunden pro 10 Quadratmeter Ladenfläche

- Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, werden weitgehend untersagt: Theater, Opern oder Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle.

- Gottesdienste und Demonstrationen sind möglich - mit einem entsprechenden Hygienekonzept 

- Freizeit- und Amateursport ist untersagt; Individualsport (Joggen etc.) sind erlaubt

- Der Profisport muss im November ohne Zuschauer stattfinden, das gilt auch für die Fußball-Bundesliga

Grundsätzlich gilt: In bayerischen Hot-Spot-Regionen mit hohen Infektionszahlen gelten die möglicherweise strengeren lokalen Maßnahmen (siehe unten).

Schau in unserer Karte nach, wieviele neue Infektionen es in den vergangenen sieben Tagen laut Robert-Koch-Institut in deiner Region gegeben hat.

Je nach Höhe dieses Inzidenz-Wertes gelten bis einschließlich 1. November für deine Region unterschiedliche Beschränkungen... Welche das sind, kannst du etwas weiter unten auf dieser Seite nachlesen.

Aktuelle Infos rund um das Corona-Virus bekommst du von BAYERN 3 täglich in den Nachrichten - und über deinen Smartspeaker. Frag einfach Alexa oder Google.

Diese Corona-Regeln gelten in Nicht-Risikogebieten (Inzidenzwert von unter 35)

Bäder, Wellness, Saunen

Freibäder und Hallenbäder dürfen mit entsprechendem Hygienekonzept öffnen - das gleiche gilt für Thermen-Innenbereiche und Hotelschwimmbäder, einschließlich der Wellness- und Saunaangebote.

Bars und Kneipen

Für Bars und Kneipen gelten die gleichen Regeln wie für die "normale Gastronomie". Gäste müssen bis zum Platz eine Maske tragen. Wer in Bayern beim Restaurantbesuch falsche Angaben auf den Kontaktlisten macht, muss bis zu 250 Euro zahlen.

Busse und Bahnen

Eine Maske ist im ÖPNV für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend. Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich. Der Bußgeld-Regelsatz liegt bei 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen.

Clubs und Diskotheken

Clubs und Diskotheken bleiben auf absehbare Zeit geschlossen.

Demonstrationen

Bei größeren Versammlungen unter freiem Himmel gilt in Bayern eine Maskenpflicht. Die Pflicht greift "ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen".

Einzelhandel & Co.

Geschäfte, Museen und Freizeiteinrichtungen wie Zoos dürfen maximal eine Person pro 10 Quadratmeter Fläche hineinlassen. Neben Kunden und Besuchern müssen auch alle Mitarbeiter von Geschäften, Hotels, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Kassen- und Thekenbereich dürfen die Beschäftigten darauf verzichten, wenn es eine transparente Trennwand zum Kunden gibt.

Gastronomie

Restaurants, Cafés und Biergärten dürfen mit entsprechendem Hygiene-Konzept öffnen. Am Tisch selbst mit euren Freunden oder der Familie müsst ihr keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sonst aber schon: Zum Beispiel beim Betreten des Lokals oder beim Toilettengang.

Großveranstaltungen

Größere Veranstaltungen und öffentliche Feste bleiben bis 31. Dezember grundsätzlich verboten. Märkte ohne Volksfestcharakter wie kleinere Kunst- und Handwerkermärkte oder Flohmärkte ohne große Besucherströme im Freien sind unter Auflagen erlaubt. 

Kino und Konzerte

Kinos, Theater und Konzertsäle haben strenge Auflagen bzgl. der Maximalanzahl an Besuchern: 200 bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bzw. 400 Besucher im Freien. Ähnlich wie bei Gottesdiensten müsst ihr, sobald ihr auf eurem Platz sitzt, keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen - wohl aber, wenn ihr zum Beispiel zur Toilette gehen wollt.

Kontaktbeschränkungen

Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern dürfen sich in Bayern damit maximal zehn Menschen im öffentlichen Raum treffen. 

Private Feiern

Hochzeits- und andere private Feiern dürfen mit bis zu 100 Personen in Innenräumen und bis zu 200 Personen im Freien stattfinden. Der Veranstalter einer solchen Feier muss ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet haben und dieses auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Findet die Feier z.B. in einer Kneipe statt, muss der Betreiber oder die Betreiberin der Gaststätte das Konzept vorlegen.

In dem Raum, in dem diese private Feier stattfindet, kann auf Maske und Mindestabstand verzichtet werden. Wird ohnehin zuhause gefeiert, kann auch hier auf Maske und Mindestabstand verzichtet werden.

Sport

Bei Sportveranstaltungen gelten die gleichen Regeln wie bei der Kultur - das gilt insbesondere für die Zuschauerzahlen. Demnach sind beim Amateursport bis zu 200 Zuschauer und draußen bis zu 400 Zuschauer zulässig. 

Tagungen, Messen und Kongresse

Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse sind unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen - das heißt bei zugewiesenen Plätzen mit bis zu 400 Gästen im Freien und 200 in Innenräumen. Ohne Platzzuweisung liegt die Obergrenze bei 200 beziehungsweise 100 Menschen.

Warnstufe "gelb" bei einer Inzidenz-Zahl von über 35

Mehr Maskenpflicht in der Schule: Auch während des Unterrichts muss ab der 5. Klasse eine Maske getragen werden; Maskenpflicht auch an Hochschulen, in öffentlichen Gebäuden, auf besonders stark besuchten öffentlichen Plätzen und wann immer ihr auf der Arbeit einen Mindestabstand nicht einhalten könnt. An Tankstellen darf ab 23 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 23 Uhr. Für Geburtstagspartys etc. gilt: Bei privaten Feiern dürfen sich maximal zwei Hausstände oder höchstens 10 Menschen treffen. Egal ob draußen, bei euch zuhause oder in einer Kneipe.

Warnstufe "rot" bei einem Inzidenz-Wert ab 50 

Noch strengere Maskenpflicht - auch in der Grundschule. Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr vorgezogen. Tankstellen dürfen ab 22 Uhr kein Alkohol mehr verkaufen. Ab 22 Uhr darf kein Alkohol mehr auf öffentlichen Plätzen verkauft werden. Zu privaten Partys dürfen nur noch fünf Personen kommen - oder maximal zwei Haushalte. Egal, wo und wir ihr feiert.

Warnstufe "dunkelrot" bei einer Inzidenz-Zahl ab 100 

Grundsätzlich sind keine Veranstaltungen mit über 50 Personen erlaubt und die Sperrstunde wird auf 21 Uhr vorgezogen werden. Das betrifft vor allem Kultur- und Vereinsveranstaltungen. Gottesdienste und Demonstrationen sind aber auch bei dieser dunkelroten Warnstufe mit mehr Teilnehmern möglich bleiben. Auch Schulen sollen dann nach Möglichkeit offen bleiben - in der Gastronomie wird die Sperrstunde dagegen bei Erreichen des 100er-Werts auf 21 Uhr vorgezogen.

Kurzzusammenfassung

Wegen der Corona-Pandemie beginnen die Weihnachtsferien in Bayern früher als geplant. Familien könnten damit das wichtigste Fest des Jahres unbeschwerter feiern, sagte Ministerpräsident Söder dem BR. Letzter Schultag ist nun Freitag, 18. Dezember.