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Aktuelle Corona-Regeln in Bayern

Corona-Maßnahmen bis 9. Mai verlängert - Geld zurück bei Kita-Schließung!

Bild: colourbox

Die aktuellen Corona-Maßnahmen in Bayern sind bis zum 9. Mai verlängert worden. Das hat das bayerische Kabinett beschlossen. Die entsprechende Verordnung wäre sonst kommende Woche ausgelaufen. Auch die Einreisequarantäneverordnung wird entsprechend verlängert.

NEU: Für bayerische Betriebe kann künftig eine Testpflicht angeordnet werden, wenn der Inzidenzwert über 200 liegt. Ohne negatives Testergebnis dürfen die Beschäftigten dann nicht in Präsenz am Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Eltern, die ihre Kinder an höchstens fünf Tagen in der Kita betreuen lassen, erhalten auch im April und Mai eine Erstattung ihrer Beiträge. Das gilt auch, wenn die Kita wegen Corona-Infektionen geschlossen ist. Erstattet werden demnach Pauschalbeträge, die sich an "Erfahrungswerten für moderate und angemessene Elternbeiträge" orientieren.

Ab einer Inzidenz von über 100 soll in Zukunft eine neue "Bundesnotbremse" greifen. Diese ist dann verpflichtend. Sie muss aber noch vom Bundesrat durchgewunken werden. Die Unterschiede zu den aktuellen Bestimmungen in Bayern sind aber nur marginal - ihr findet die Liste weiter unten auf dieser Seite!

Diese Corona-Maßnahmen gelten aktuell in Bayern

Schule: Wann findet Präsenz-Unterricht in Bayern statt - und wann Distanzunterricht?

Für den Schulunterricht gilt seit dem Ende der Osterferien:

- Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt in den Grundschulstufen Präsenzunterricht und für ältere Schüler Wechselunterricht. 

- Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 erfolgt in allen Klassen Wechselunterricht.

- In allen Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 100 gilt grundsätzlich Distanzunterricht. Wechselunterricht gibt es nur für folgende Klassen: In den Abschlussklassen und der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe und der Jahrgangsstufe Q11 am Gymnasium sowie der 11. Jahrgangsstufe an der FOS wird Präsenzunterricht mit Mindestabstand oder Wechselunterricht angeboten.

WICHTIG: Der Freitag ist grundsätzlich der Tag, an dem anhand der Inzidenz entschieden wird, ob in der darauffolgenden Woche die Schulen öffnen - oder eben nicht!

In dieser interaktiven Bayernkarte seht ihr direkt, welche Inzidenz in eurem Landkreis aktuell ist - und was das für den Schulunterricht bedeutet:

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Alle bayerischen Schüler, Lehrkräfte und das weitere Schulpersonal müssen sich ab sofort mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen lassen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Die Tests müssen vor Ort in der Schule durchgeführt werden. Laut Kultusminister Michael Piazolo gibt es aber auch die Möglichkeit, die Kinder außerhalb der Schule zu testen. Eltern könnten ihre Kinder mit einem negativen Testergebnis in die Schule schicken, dafür seien allerdings keine Selbsttests erlaubt. Man müsse in die Apotheken oder in ein Testzentrum gehen. So wolle man sicherstellen, dass wirklich alle Schülerinnen und Schüler getestet seien.

Dies gilt auch bei Notbetreuung.


Wann ist Regelbetrieb in Kitas - und wann Notbetreuung?

In Landkreisen oder Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz:

- Unter 50 kann in Krippen, Kindergärten und Horten der Regelbetrieb stattfinden

- Bei einem Wert zwischen 50 und 100 kann es einen "eingeschränkten Regelbetrieb" geben

- Steigt die Inzidenz über 100 wird eine Notbetreuung angeboten.

WICHTIG: Der Freitag ist grundsätzlich der Tag, an dem anhand der Inzidenz entschieden wird, ob in der darauffolgenden Woche die Schulen öffnen - oder eben nicht!

Eltern, die ihre Kinder an höchstens fünf Tagen in der Kita betreuen lassen, erhalten auch im April und Mai eine Erstattung ihrer Beiträge. Das gilt auch, wenn die Kita wegen Corona-Infektionen geschlossen ist. Erstattet werden demnach Pauschalbeträge, die sich an "Erfahrungswerten für moderate und angemessene Elternbeiträge" orientieren.

Wie sind die aktuellen Kontaktbeschränkungen?

Private Zusammenkünfte sollen auf den eigenen Haushalt und einen weiteren Hausstand, jedoch maximal fünf Personen beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt.

In Hotspots mit einem Wert über 100 dürfen sich Angehörige eines Haushalts nur mit einer weiteren Person treffen. Wie hoch der Inzidenzwert an deinem Ort aktuell ist, kannst du in dieser Bayern-Karte sehen. 

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Welche Geschäfte haben aktuell in Bayern geöffnet?

"Normal" öffnen dürfen aktuell in Bayern: Geschäfte für den täglichen Bedarf (z.B. Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Supermärkte), Schuhgeschäfte, körpernahe Dienstleistungen (Pediküre, Maniküre, Friseure), Musikschulen (Einzelunterricht), Fahrschulen, Flugschulen.

NEU: Für den weiteren Einzelhandel - jetzt auch für Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen - gelten diese Regeln:  

- Bei einer Inzidenz bis 50:

Einzelhandel - mit kontrolliertem Einlass je nach Verkaufsfläche!, Museen, Galerien, Zoos, Botanische Gärten, Gedenkstätten, Außensport kontaktfrei (max. 10 Personen)

- Bei einer Inzidenz über 50:

Einzelhandel - nur Click&Meet, Museen, Galerien, Zoos, Botanische Gärten, Gedenkstätten (alle nur mit Terminbuchung), Individualsport außen (max. 5 Personen aus 2 Haushalten - bzw. 20 Kinder)

- Bei einer Inzidenz über 100:

Einzelhandel - nur Click&Meet mit Test erlaubt

Bei einer Inzidenz über 200:

Einzelhandel - nur Click&Collect erlaubt

Weiterhin gilt: Bei einer Inzidenz über 100 sollen die Landkreise die "Notbremse" ziehen. Was das bedeutet, steht etwas weiter unten.

Wann kann ich wieder in den Biergarten oder ins Kino?

Weitere Öffnungen in Bayern sind noch einmal verschoben worden. Das bedeutet: Bis mindestens zum 26. April bleiben Außengastronomie, Kinos und Konzert- und Opernhäuser in Bayern geschlossen. Diese sollen danach - je nach Inzidenz mit unterschiedlichen Maßnahmen - geöffnet werden. Das ist zumindest (noch) der Plan.

Was ist die "Notbremse"?

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner sollen die Landkreise weitergehende Schritte umsetzen. Als Möglichkeit genannt werden unter anderem Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen oder die Pflicht zu tagesaktuellen Schnelltests in Bereichen, in denen das Abstandhalten oder konsequentes Maskentragen erschwert sind. Eine weitere Maßnahme soll die Tragepflicht medizinischer Masken auch im privaten Pkw bei Mitfahrern aus einem anderen Hausstand sein.

Die neue "Bundesnotbremse"

Strenge Maßnahmen sollen in Kraft treten, wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in dem jeweiligen Gebiet drei Tage in Folge über 100 liegt. Das sieht ein neues Bundesgesetzt vor. Es muss aber vom Bundesrat verabschiedet werden.

iPrivate Treffen: Ein Haushalt darf sich höchstens mit einer weiteren Person treffen. Maximal dürfen fünf Menschen zusammenkomme. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Ausnahmen sind z.B. Beerdigungen oder die Wahrnehmung des Sorgerechts.

Nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21.00 und 05.00 Uhr. Ausnahmen sind allein die "Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum", gesundheitliche Notfälle bei Mensch und Tier, dringende medizinische Behandlungen, die Wahrnehmung des Sorgerechts - oder natürlich wenn ihr zur Arbeit müsst.

Nur kontaktloser Individualsport (zum Beispiel Joggen) ist erlaubt. Dieser darf nur alleine oder mit einem Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Ausnahmen gelten allein für Leistungssportler.

Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen schließen - nur Autokinos sind erlaubt.

Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte sind erlaubt.

Restaurants, Gastronomiebetriebe und öffentliche Kantinen bleiben geschlossen. Ausnahmen gelten hier nur für Speisesäle in Reha-Zentren oder Pflegeheimen, die Versorgung Obdachloser oder von Fernfahrern. Ein "To-Go"-Service ist erlaubt.

Geschäfte müssen schließen - außer: Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Gartenmärkte. Je nach Größe der Verkaufsfläche darf nur eine beschränkte Kundenanzahl das Geschäft betreten - Maskenpflicht!

Friseurbesuche sind möglich - aber nur mit negativem Corona-Test! Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen". Es gilt Maskenpflicht!

Touristische Übernachtungsangebote sind nicht erlaubt.

Schulen schließen ab einem Inzidenz-Wert von 200. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich.

Das gilt auch für Kitas, Notbetreuung ist aber möglich. Die bezahlten Kinderkrankentage pro Elternteil werden von derzeit 20 auf 30 Tage erhöht. Diese Kinderkrankentage können Eltern zur Betreuung der Kinder auch bei Schul- und Kitaschließungen in Anspruch nehmen.

Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht aus dem Homeoffice arbeiten lassen können, gilt eine Testpflicht! 

Darf ich in Urlaub fahren?

Bund und Länder appellieren "eindringlich", auf nicht zwingend notwendige Reisen im In- und Ausland zu verzichten.

In Deutschland haben alle touristischen Übernachtungsangebote geschlossen.

Für Urlauber im Ausland gilt eine generelle Testpflicht vor dem Rückflug. Sie ist Voraussetzung für die Einreise nach Deutschland. Flugreisende müssen die Kosten der Tests selbst tragen. Eine Beförderung durch die Fluggesellschaft ist nur mit negativem Test-Nachweis gestattet. Ist der Test positiv, dann musst du dich nach den örtlichen Vorschriften auf eigene Verantwortung in Isolierung begeben müssen. Die Regelung gilt bis zum 12. Mai.

Kurzzusammenfassung

Die aktuellen Corona-Maßnahmen in Bayern sind bis zum 9. Mai verlängert worden. Das hat das bayerische Kabinett beschlossen. Die entsprechende Verordnung wäre sonst kommende Woche ausgelaufen. Auch die Einreisequarantäneverordnung wird entsprechend verlängert.