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Corona-Kinderbonus, Maskenkontrollen, Lotto

Was sich ab September ändert

Bild: picture alliance/dpa

Die Maskenpflicht in Zügen soll stärker kontrolliert werden, der Corona-Kinderbonus wird an Familien ausgezahlt und Lottospielen wird teurer. Die Details dazu und was der September sonst noch Neues bringt, erfahrt ihr hier.

Corona-Bonus für Familien mit Kindern

Ab 7. September wird der Corona-Kinderbonus ausgezahlt: 300 Euro pro Kind. Aufs Konto kommt der Betrag in zwei Schritten: 200 Euro im September, 100 Euro im Oktober. Wann genau Familien das Geld bekommen, hängt von der Endziffer der jeweiligen Kindergeldnummer ab. In der ersten Überweisungsrunde sollen 940.000 Eltern in Deutschland mit 1,56 Millionen Kindern erreicht werden. Insgesamt hat die Bundesregierung für den einmaligen Bonus rund 4,3 Milliarden Euro veranschlagt.

Familien mit höheren Einkommen profitieren übrigens weniger oder gar nicht vom Kinderbonus, weil er bei der Steuer mit den Kinderfreibeträgen verrechnet wird.

Mehr Maskenkontrollen in Fernzügen der Deutschen Bahn

Wer in den letzten Wochen und Monaten mit der Bahn gefahren ist, dem dürfte der eine oder die andere Reisende aufgefallen sein, der die Maskenpflicht im Zug nicht allzu genau genommen hat. Damit sich das ändert, will die Deutsche Bahn die Zahl der Kontrollen ab Anfang September verdoppeln.

Für Reisende, die sich "vehement" gegen die Maskenpflicht wehren, kann die Fahrt schnell vorbei sein. Die Bahn kann einen "Beförderungsausschluss" aussprechen und Maskenverweigerer vor die Tür setzen. In "Konfliktsituationen" soll das laut Deutscher Bahn die Bundespolizei umsetzen.

Lottospielen wird teurer und der Jackpot höher

Wer gerne Lotto spielt, muss ab dem 23. September mehr dafür zahlen. In der Lotterie "6 aus 49" steigt der Preis pro Tippfeld um 20 Cent auf 1,20 Euro.

Dafür soll es künftig auch höhere Gewinne geben. Bei zwei Richtigen plus Superzahl z. B. 6 statt bisher 5 Euro. Weil der Ausschüttungsanteil für sechs Richtige ohne Superzahl erhöht wird, sollen mehr Millionengewinne möglich sein.

Verschärfung des Waffenrechts

Ab 1. September tritt das Gesetz zur Verschärfung des Waffenrechts vollständig in Kraft. Damit gilt ein strengeres Waffenrecht gegen den Missbrauch von gefährlichen Messern und Waffen. Auch bestimmte große Magazine sind ab September verboten.

Die Bundesländer können außerdem Verbotszonen für Waffen und Messer erlassen, z. B. an besonders belebten Orten oder in der Nähe von Schulen.

Waffenbesitzer müssen sich alle fünf Jahre auf eine Überprüfung einstellen. Sportschützen müssen dann z. B. nachweisen, ob sie ihre Waffen für den Sport noch brauchen.

Das neue Gesetz regelt auch, dass Waffenkäufe und -verkäufe noch strenger überwacht werden und der gesamte "Lebenslauf" einer Waffe – von der Herstellung bis zur Vernichtung im Nationalen Waffenregister festgehalten wird.

Kurzzusammenfassung

Die Maskenpflicht in Zügen soll stärker kontrolliert werden, der Corona-Kinderbonus wird an Familien ausgezahlt und Lottospielen wird teurer. Die Details dazu und was der September sonst noch Neues bringt, lest ihr hier.