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Erschreckendes Ergebnis nach Untersuchung durch EU

Jeder zweite Honig ist gestreckt - also Fake

dpa/picture alliance

Hättet ihr gedacht, dass ihr schon Mal Fake-Hong gegessen habt? Also Honig, der nicht zu 100 Prozent echt ist, sondern gestreckt. Genau zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der EU. Wir zeigen euch wie ihr echten Honig und schwarze Schafe erkennt.

Ziemlich sicher hat jeder von uns hat schon FAKE-Honig gegessen, ohne es zu merken. Die EU hat jetzt untersuchen lassen, wie oft Honig illegal mit billigem Zuckersirup gestreckt wurde und im Anschluss bei uns im Handel landet. 

Fast jeder zweite Honig ist Fake

Das Ergebnis: 46 Prozent der Proben - fast die Hälfte - waren "verdünnt" ohne, dass das auf den Gläsern oder Tuben vermerkt wurde. Die Fälschungsquote liegt damit fast drei Mal höher als bei der letzten Untersuchung (2015-2017).

Aufpassen bei Honig aus der Türkei und aus China

Besonders heftig: Honige aus der Türkei waren bis auf eine Probe alle gepanscht. Bei Honig aus China waren zwei Drittel gestreckt

Das Problem: Für die meisten Labore ist der zugesetzte Zuckersirup nicht nachweisbar.

Was uns zumindest etwas beruhigt, schädlich ist gestreckter Honig nicht – im Grunde wird "nur" teurer Zucker durch Billigen ersetzt.

Die BAYERN 3 Frühaufdreher haben bei Jungimkerin Cindy aus Dietldorf in der Oberpfalz nachgefragt, wie unterscheidet man Fake-Honig von echtem Honig :

Ein Naturprodukt ist ja nie perfekt. Es ist also ähnlich wie bei Holz. Natürlicher Honig ist trüb, wenn er ultrahoch erhitzt wird, wie es in der Industrie häufiger gemacht wird, dann ist er glasklar und ist sehr flüssig. Das ist schon mal ein großes Indiz.

Muss Honig eigentlich immer flüssig bleiben?

Allgemein gesehen ist Honig immer mehr zähflüssig und fest. Das ist schon Mal ein Anzeichen, dass er 100 Prozent naturbelassen ist. Mag man festen Honig aber nicht, dann einfach den Honig ins Wasserbad steilen bei geringer Temperatur oder auf die Heizung. Ihr könnt aber auch zum Waldhonig greifen, dieser kristallisiert nicht oder ihr nehmt einen gerührten Honig. Den gibt’s auch beim Imker.

Wenn ich jetzt ein Glas Hoig vor mir habe, wie erkenne ich, dass der Honig gepanscht wurde?

Auf dem Glas steht dann zum Beispiel hinten drauf: Stammt aus EU und nicht EU-Ländern. Das heißt, dass dieser Honig von überall herkommt, aus der Türkei und sonst wo. Da wird auch nicht darauf geachtet, dass er wirklich rein und sauber ist. Da können auch Spuren von Krankheiten der Bienen drin sein. In Deutschland ist das nicht der Fall, da sind die Kontrollen und Auflagen viel höher und schärfer.
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Kurzzusammenfassung

Hättet ihr gedacht, dass ihr schon Mal Fake-Hong gegessen habt? Also Honig, der nicht zu 100 Prozent echt ist, sondern gestreckt. Genau zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der EU. Wir zeigen euch wie ihr echten Honig und schwarze Schafe erkennt.