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PULS Reportage

Selbstversuch: So hart ist der Job als Erntehelfer*in

YouTube/PULS Reportage

Jeder liebt Erdbeeren. Aber wer hat Bock, tagelang unter der Sommersonne im Dreck zu knien um kistenweise Erdbeeren zu pflücken? Von uns Deutschen scheinbar niemand, denn diesen Knochenjob erledigen vor allem Erntehelfer aus Osteuropa, wie zum Beispiel Alina. Sebastian Meinberg macht den Selbstversuch und begleitet Alina einen Tag lang bei ihrer Arbeit. Dabei erlebt er, wie anstrengend der Job als Erntehelfer wirklich ist, wie das Leben auf dem Hof aussieht und er erfährt, dass viele Erntehelfer trotz strenger Regeln immer noch ausgebeutet werden.

So anstregend ist die Arbeit auf dem Erdbeerfeld

Sebastian begleitet Alina einen Tag lang auf dem Erdbeerfeld und erfährt am eigenen Leib, wie anstrengend die Arbeit als Erntehelfer ist. Das frühe Aufstehen, die gebückte Haltung beim Pflücken und der Leistungsdruck – all diese Faktoren machen die Arbeit als Erntehelfer zu einem echten Knochenjob. Von einem normalen Ferienjob kann also keine Rede sein. Für Alina ist der Anreiz vor allem das Geld: an einem Tag verdient sie auf dem Hof in Deutschland so viel, dass sie davon in der Ukraine einen ganzen Monat leben kann.

So ist das Leben als Erntehelfer

Alina studiert eigentlich in der Ukraine. Aber im Sommer arbeitet sie als Erntehelferin auf einem Erdbeerfeld. Sebastian trifft sie auf dem Hof, für den sie als auf dem Feld Erdbeeren pflückt. Sie zeigt ihm, wie sie auf dem Hof lebt und nimmt ihn einen ganzen Tag lang zum Pflücken mit. Dabei erzählt sie auch, welche Rolle Vermittlungsagenturen für die Erntehelfer spielen und wie schnell man als Erntehelfer ausgebeutet wird.

Die Ausbeutung von Erntehelfern

Genau wie Alina gibt es viele Saisonkräfte, die im Sommer auf Feldern in Deutschland als Erntehelfer arbeiten. Die Arbeitsbedingungen sind nicht überall so fair wie auf dem Hof auf dem Alina arbeitet. Erntehelfer leiden häufig unter Ausbeutung: Trotz Mindestlohn werden sie nicht korrekt bezahlt, müssen zu viel Geld für Unterkunft und Verpflegung abgeben oder von ihrem Lohn wird Geld für Arbeitsmaterialien abgezogen.