Hotline 0800 / 800 3 800
WhatsApp 0174 / 33 43 900
E-Mail studio@bayern3.de
Die Nachtbis 05:00 Uhr
Lily AllenNot Fair
4:14 Uhr
Thirty Seconds To MarsStuck
4:10 Uhr
Macklemore & Ryan Lewis feat. WanzThrift shop
4:06 Uhr
Taylor SwiftAnti-Hero
4:03 Uhr
Fritz KalkbrennerKings & Queens
3:57 Uhr
mehr

Sonnenschutz bei Kindern

Kinder-Sonnenbrillen: Darauf kommt es an

Bild: colourbox.de/Kirill Grekov

Kaum bricht die Sonne durch das Grau des Aprilwetters, ist sie bei den meisten am Start: Die Sonnenbrille! Sieht super aus und schützt die Augen – win-win! Noch wichtiger ist die Sonnenbrille allerdings für Kinder. Warum, und worauf ihr beim Kauf achten solltet:

Eine Sonnenbrille sieht nicht nur lässig aus, sie schützt auch die Augen vor allem vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlung. Treffen diese Strahlungen auf unsere sensible Netzhaut im Auge, können sie diese langfristig stark schädigen. Vollkommen klar also, dass die Sonnenbrille an Sonnentagen genauso selbstverständlich getragen werden sollte wie Sonnencreme.

Brauchen Kinder eine Sonnenbrille?

Ein deutliches Ja! Auch Kleinkinder und Kinder sollten schon früh mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Ihre Augen sind noch sensibler als die der meisten Erwachsenen. Gerade Kinderaugen haben in der Regel noch sehr helle Linsen und müssen natürliche Schutzmechanismen wie bei Erwachsenen erst noch ausbilden. 

Außerdem verbringen Kinder viel Zeit im Freien. Sie bekommen also mehr Sonnen- und UV-Strahlung ab als wir. Zu viel Strahlung gefährdet langfristig die Gesundheit der Augen. 

Ab wann sollten Kinder Sonnenbrillen tragen?

Kinder im Kinderwagen sind in der Regel gut vor Sonneneinstrahlung geschützt. Dafür sorgen auch wir Eltern. Sobald sie allerdings laufen, besteht das Risiko, dass sie häufiger in der Sonne als im Schatten sind. Dann, so raten Experten, ist es sinnvoll, eine Sonnenbrille tragen.

Worauf sollte man beim Kauf der Kinder-Sonnenbrille achten?

Sonnenbrillen für Kinder sollten in jedem Fall Filter auf den Gläsern haben, um zu 100 Prozent vor UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. Da Kinder besonders aktiv sind, sollte auch die Fassung kindgerecht sein: So sitzen die Brillen besonders gut und schützen besser.

Wie dunkel sollten die Gläser sein?

Die Tönung sollte bei Kinder-Sonnenbrillen recht hoch sein, damit die hellen Linsen der Kinderaugen gut geschützt sind: Mindestens 70, besser sogar 80 Prozent Tönung. Das entspricht den Blendschutz-Kategorien 2 und 3. Geht es zum Beispiel an den Strand oder in die Berge, sollte eine Brille mit weniger Lichtdurchlässigkeit ausgewählt werden.

Welche Kennzeichen helfen, eine gute Brille zu erkennen?

Eine Sonnenbrille sollte immer Hinweise zum UV-Schutz, ein CE-Symbol und eine ISO-Kennzeichnung haben. (Das CE-Zeichen findet ihr z.B. auf dem Brillenbügel.) Nur dann könnt ihr euch darauf verlassen, dass sie tatsächlich gut schützt und hält, was sie verspricht.

Lasst euch im Fachhandel beraten. Dort findet ihr auch qualitativ gut geeignete Sonnenbrillen für euer Budget. Ein Optiker kann den richtigen Sitz – und damit Schutz – der Sonnenbrille direkt sehen.

Welche Tönung sollte eine Kindersonnenbrille haben?

Blau, grün, braun, schwarz – die Gläser von Sonnenbrillen gibt es in allen möglichen Farben getönt. Für Kinderaugen sind besonders braun oder grau getönte Gläser geeignet, denn die verfälschen die Farben kaum. Grüne oder gelbe Gläser würden durch ihre Färbung dafür sorgen, dass beispielsweise Signalfarben nicht mehr gut zu erkennen sind.

 Wie groß sollten die Gläser der Sonnenbrille sein?

Bestenfalls reicht die Sonnenbrille bis zu den Augenbrauen und bis zum Gesichtsrand. So sind die Augen auch vor Sonnenlicht geschützt, das von oben oder seitlich einfällt.

Die Brille ist beim Spielen runtergefallen und hat größere Kratzer …

In diesem Fall die Brille austauschen, denn Kratzer zerstören die Beschichtung - sprich der Schutz vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlung ist nicht mehr gegeben. Damit das nicht regelmäßig passiert, kann ein Bändchen helfen, das an den Brillenbügeln oder den Bügelrundungen befestigt wird und die Brille so zusätzlich am Kopf eures Kindes stabilisiert. So können eure Kleinen wild und frei weitertoben, ohne ständig auf die Brille achten zu müssen. 

Kurzzusammenfassung

Kaum bricht die Sonne durch das Grau des Aprilwetters, ist sie bei den meisten am Start: Die Sonnenbrille! Sieht super aus und schützt die Augen – win-win! Noch wichtiger ist die Sonnenbrille allerdings für Kinder. Warum, und worauf ihr beim Kauf achten solltet.