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Amazon ändert Rücknahme-Regeln - das müsst ihr wissen!

Bild: imago pictures

Die Schuhe sind zu klein, das Kabel ist nicht kompatibel, der Fernseher passt doch nicht ins Wohnzimmer. Wenn ihr was beim Versandhändler Amazon bestellt, könnt ihr es in der Regel relativ easy wieder zurückgeben. Jetzt ändert der Versandhändler Amazon seine Rücknahme-Regeln. Für Kunden wird einiges besser, für viele Händler auf dem Amazon-Marketplace ist eher das Gegenteil der Fall.

Schuhe, Skistöcke, Satellitenschüsseln - es gibt kaum ein Produkt, das es beim weltgrößten Versandhändler nicht gibt. Und wenn das doch mal so sein sollte, bietet es bestimmt ein Dritthändler über die Amazon-Plattform an. Bislang durften diese Händler hier selbst bestimmen, wie eine mögliche Rückgabe aussehen kann, wenn euch das Produkt nicht gefällt. Das ist jetzt vorbei.

Amazon vereinheitlicht die Rückgabe-Bedingungen. Die Retouren-Abwicklung bei Drittanbietern soll nun nicht mehr wie bisher nach eigenen Regeln ablaufen, sondern dem Amazon-System angepasst und somit vereinheitlicht werden. Für euch als Kunden sind das erstmal gute Nachrichten, denn ihr müsst nun nicht mehr darauf achten, bei wem ihr die Artikel gekauft habt.

Bild: Screenshot Amazon

Das sind die neuen Rücksende-Regeln:

  • Kunden können nun innerhalb von 30 Tagen ein Produkt zurücksenden - ohne Angabe von Gründen. Nach der Rückgabe wird der gesamte Kaufpreis erstattet.
  • Hat das Produkt mehr als 40 Euro gekostet und wurde es innerhalb von 14 Tagen zurückgeschickt, werden zusätzlich die Rücksendekosten erstattet.
  • Eine Ausnahme von dieser Regelung sind die Kategorien Schuhe, Kleidung und Handtaschen! Hier bekommen die Kunden die Versandkosten innerhalb von 30 Tagen erstattet, völlig egal wie viel die Artikel gekostet haben. Also auch, wenn ihr für weniger als 40 Euro geshoppt habt.
  • Eine weitere Ausnahme gibt es im Weihnachtsgeschäft: Produkte, die zwischen dem 1. November und 31. Dezember verschickt werden, können bis zum 31. Januar des folgenden Jahres zurückgeschickt werden.

Bild: dpa/picture-alliance

Das Amazon-Logistikzentrum in Graben

Nachteil für die Händler

Für Dritthändler sind die von Amazon vorgeschriebenen Bedingungen also zunächst mal nicht so gut, denn sie müssen in Zukunft auf jeden Fall das Porto für die Rücksendung tragen. Gerade bei preiswerter Kleidung könnte sich das für viele Händler nicht rechnen. Entweder ziehen sie sich von Amazon zurück - oder sie erhöhen die Preise für ihre Produkte.

Kurzzusammenfassung

Der Versandhändler Amazon ändert seine Rücknahme-Regeln. Für Kunden wird einiges besser, für viele Händler auf dem Amazon-Marketplace ist eher das Gegenteil der Fall.

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