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Schnäppchen-Schlacht am Black Friday

So erkennt ihr die schwarzen Schafe, wenn ihr online shoppt!

Bild: dpa/picture-alliance

Nach US-Vorbild wollen seit einigen Jahren auch deutsche Händler die Kunden in einen Einkaufsrausch versetzen: "Black Friday" und "Cyber Monday" halten immer mehr Einzug. Doch so groß die Rabatte auch erscheinen: Oft lohnt es sich, nachzurechnen.

Bis zu 80 Prozent Nachlass versprechen die Händler teilweise schon jetzt im Internet für ihre Black-Friday- und Cyber-Monday-Aktionen. Manch ein Internet-Anbieter hat eine ganze Rabatt-Woche ausgerufen und startet bereits mit dem Verkauf. Doch Verbraucherschützer raten, lieber zwei Mal hinzuschauen. Denn oft berechnet sich der Rabatt an der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers – und die liegt meist weit entfernt vom tatsächlichen Preis. Checkt auf jeden Fall den angeblich günstigen Preis mit Hilfe von Vergleichsportalen wie idealo.de oder billiger.de.

Nach Erhebungen des Schnäppchenportals mydealz über die vergangenen Jahre beläuft sich die tatsächliche Ersparnis immerhin im Schnitt auf etwas über 40 Prozent. Vor allem Software und Apps sowie Genuss- und Lebensmittel werden als Schnäppchen feilgeboten. Weniger lässt sich demnach mit Elektro-Produkten sparen. 

Vorsicht beim Amazon Marketplace

Besonders wachsam sollte man darauf schauen, wer überhaupt die Waren verkauft. Gerade der weltgrößte Onlinehändler Amazon wird nach eigenen Angaben derzeit von sogenannten Fake-Shops geflutet - also Anbietern, die gar keine Ware haben und über Vorkasse nur das Geld kassieren möchten. Und die könnten in den nächsten Tagen besonders aktiv sein, warnen Verbraucherschützer.

In jedem Fall gilt:

- Finger weg, wenn ein Produkt im Amazon Marketplace für einen extrem niedrigen Preis angeboten wird

- wenn der Kauf nicht direkt über Amazon abgewickelt werden soll, sondern das Geld direkt auf das Konto des Verkäufers wandert

- und das dann auch noch per Vorkasse!

Die Stiftung Warentest hat drei Produkte in verdächtigen Shops im Amazon Marketplace bestellt - eine Kamera, einen Kaffee-Automaten und eine Espresso-Maschine. Keines der Produkte wurde geliefert. Bei der Espresso-Maschine bekam die Stiftung zumindest das Geld von Amazon wieder, weil die Bestellung direkt über Amazon lief. In den beiden anderen Fällen war auch das Geld weg.


Quelle: BR 24 / Ralf Schmidberger

mit Material von Stiftung Warentest

Kurzzusammenfassung

Nach US-Vorbild wollen seit einigen Jahren auch deutsche Händler die Kunden in einen Einkaufsrausch versetzen: "Black Friday" und "Cyber Monday" halten immer mehr Einzug. Doch so groß die Rabatte auch erscheinen: Oft lohnt es sich, nachzurechnen.

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