0800 / 800 3 800
0174 / 33 43 900
studio@bayern3.de
Matuschke XXL 19-00bis 00:00 Uhr
Mark Ronson feat. Miley CyrusNothing Breaks Like A Heart
20:50 Uhr
Illegal 2001Dosenbier macht schlau
20:47 Uhr
Grace feat. G-EazyYou don't own me
20:41 Uhr
Feki feat. Lanks & Sloan PetersonGolden Remedy
20:39 Uhr
KelisTrick me
20:32 Uhr
mehr

Corona, die Schule und ich

Lernen am Limit: Michael Piazolo nimmt Stellung

Bild: BAYERN 3 / Stefan Dorner

Nach den Sommerferien soll in den Schulen in Bayern endlich wieder geregelter Unterricht stattfinden. Aber wie wird sich der normale Schulalltag verändern? Was muss sich in Sachen Bildung dringend ändern? Was brauchen Schüler, Eltern und Lehrer jetzt? Was sind eure Lehren aus Homeschooling und Corona-Krise?

Corona, die Schule und ich - Lernen am Limit!

Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Michael Piazolo hat heute bei den BAYERN 3 Frühaufdrehern Stellung zu eurer Kritik, euren Nachrichen, Mails und Fragen!

Danke erstmal für euer tolles Feedback: Mehr als tausend Lehrer, Eltern, Schüler und Schülerinnen haben sich innerhalb weniger Tage per Facebook-Post, Online-Kommentar oder Mail bei uns gemeldet und über ihre Erfahrungen gesprochen. Wir haben eure Nachrichten an Piazolo weitergeben - was er zu sagen hat, könnt ihr hier nachhören:

Regelbetrieb an den Schulen ab September - das ist das Ziel von Piazolo

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo hat seinen Fahrplan für die bayerischen Schulen untermauert. Piazolo sagt, man habe für den Schulbetrieb ab September "ein Szenario A". Das sei der "Regelbetrieb unter besonderen Hygiene-Auflagen". Frei übersetzt: Präsenzunterricht für alle Schüler aller Jahrgangsstufen, Montag bis Freitag, ohne Teilung der Klassen. Voraussetzung dafür sind stabile Infektionszahlen. 

Und was, wenn nicht? Wenn die Corona-Zahlen - vielleicht auch wegen der Rückkehr von Touristen aus Risikogebieten oder aufgrund einer zunehmenden Rückkehr zur gesellschaftlichen Normalität - vor Schulanfang wieder steigen? Für diese Fälle werden laut Piazolo Alternativkonzepte erarbeitet.

Es gibt auch ein Szenario B, C und D, je nach Infektionslage. Bei einzelnen Hotspots kann es Schulschließungen geben und dann auch Distanzunterricht vor Ort. Es kann aber auch - nicht zu unterschützen - eine zweite Welle geben. Dann müssten wir darauf reagieren: Entweder mit einem Lernen im Wechsel oder aber - im schlimmsten Fall, was wir alle nicht hoffen - mit flächendeckenden Schulschließungen." 

Beim Wort "Schulschließungen" dürften nicht nur die 154.000 Lehrkräfte in Bayern sowie die gut 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler hellhörig werden, sondern viele Eltern in Schnappatmung verfallen. Zumindest für diesen Fall sieht Piazolo die Staatsregierung und Schulen besser gerüstet als zu Beginn der Pandemie. Er sagt zwar: Selbstverständlich müsse man mehr Tempo machen bei der Digitalisierung, natürlich habe es zuletzt Defizite beim Lernfortschritt gegeben; schließlich sei die Digitalisierung in Bayern in Vor-Corona-Zeiten immer auf den Präsenzunterricht ausgerichtet gewesen.

Allerdings habe sich zuletzt einiges getan, findet der Minister. Und nennt als Beispiel die "Heranführungskurse", die man zum neuen Schuljahr gerade leistungsschwächeren Kindern und Jugendlichen anbieten wird. Außerdem habe man für ein besseres Lernen zu Hause neue Methoden und Tools entwickelt, sei etwa "Microsoft Teams" nun als Online-Plattform etabliert. Seine Erkenntnis lautet: "Der Lockdown war auch ein Kickoff!"

1/7

Kurzzusammenfassung

Nach den Sommerferien soll in den Schulen in Bayern endlich wieder geregelter Unterricht stattfinden. Aber wie wird sich der normale Schulalltag verändern? Was muss sich in Sachen Bildung dringend ändern? Was brauchen Schüler, Eltern und Lehrer jetzt? Was sind eure Lehren aus Homeschooling und Corona-Krise?