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Schule und Corona - Das sind die aktuellen Regeln

Der bayerische Kultusminister Piazolo hält den Start ins Schuljahr für gelungen. Das Ziel der Schulfamilie, in den Präsenz-Unterricht zu kommen, habe funktioniert. Andererseits sei Corona weiter präsent, in Bayern habe es zuletzt "leicht steigende Zahlen" gegeben.

Die Entscheidung, an weiterführenden Schulen für die ersten neun Schultage eine Maskenpflicht auch im Unterricht einzuführen, sei sinnvoll gewesen. Das Risiko durch die Reiserückkehrer an den Schulen ist laut Piazolo nun aber "nicht mehr gegeben". Deshalb sei es gerechtfertigt, wie geplant ab heute (Montag, 21.09.) den Unterricht im Regelfall ohne Maskenpflicht durchzuführen.

Anders als im Unterricht gilt aber an Bayerns Schulen weiterhin eine Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände. Das gelte "bis zum Platz", betonte Piazolo. Bei erhöhten Fallzahlen vor Ort entscheiden laut ihm die zuständigen Gesundheitsämter, was konkret zu tun sei. Ab einer Inzidenz von 35 kann das bedeuten, dass alle Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse auch im Unterricht wieder eine Maske tragen müssen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

"Erkältungsregeln" für Schulkinder

Kinder und Jugendliche, die leichte Symptome wie Schnupfen und gelegentliche Husten haben, dürfen erst dann in die Schule, wenn sie innerhalb von 24 Stunden kein Fieber bekommen haben. So lange müssen sie zu Hause bleiben beziehungsweise werden nach Hause geschickt.

Ausnahme: Grundschülerinnen und Grundschüler dürfen mit milden Krankheitszeichen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentlichem Husten weiterhin am Unterricht teilnehmen. 

Kranke Kinder mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen auf jeden Fall zu Hause bleiben, unabhängig von Alter und Schulform.

Der neue Drei-Stufen-Plan

Nach den ersten beiden Schulwochen mit Maskenpflicht sollen mögliche Einschränkungen im Schulalltag vom Infektionsgeschehen im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt abhängen. Dazu gilt der Drei-Stufen-Plan:

Stufe 1: Regelbetrieb 

Bei weniger als 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen ist ein Regelbetrieb unter Hygieneauflagen geplant.

Stufe 2: Maskenpflicht im Unterricht

Ab 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in einem Kreis müssen die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen dort auch am Sitzplatz im Klassenzimmer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Diese Maskenpflicht gilt nur dann nicht, wenn auch im Klassenzimmer ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Schülern gewährleistet werden kann. Grundschulen sind von dieser Regelung ausgenommen. 

Stufe 3: Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht 

Ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern wird im betroffenen Kreis der Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer wieder eingeführt. Das bedeutet laut Kultusministerium in aller Regel, dass die Klassen geteilt und die Gruppen im wöchentlichen Wechsel Präsenz- und Distanzunterricht haben - es sei denn, in der Schule lässt sich der Mindestabstand einhalten. Im Unterricht gilt dann eine Maskenpflicht - auch für Grundschülerinnen und Grundschüler. 

Bei den Schwellenwerten handelt es sich laut Ministerium um "Richtkriterien": Die Entscheidung, welche Stufe jeweils greift, trifft das zuständige Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulaufsicht.

Kurzzusammenfassung

Der bayerische Kultusminister Piazolo hält den Start ins Schuljahr für gelungen. Das Ziel der Schulfamilie, in den Präsenz-Unterricht zu kommen, habe funktioniert. Andererseits sei Corona weiter präsent, in Bayern habe es zuletzt "leicht steigende Zahlen" gegeben.