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Zwei Kühe tödlich verletzt

Nacht-Wanderer: Kuhherde vom Berg gestürzt!

Bild: unsplash.com / Doruk Yemenici

Aus Panik 300 Meter in die Tiefe: Am Immenstädter Horn haben Nachtwanderer eine Rinderherde so erschreckt, dass 13 Tiere abgestürzt sind. Nachtwandern ist zwar nicht illegal, aber schädlich.

13 Jungrinder waren laut Stadtförster Gerhard Honold von der Alpe "Alp" unterhalb des Immenstädter Horns abgestürzt, rund 300 Meter in die Tiefe. Zwei der Tiere überlebten den Sturz nicht. Dass die Rinder so in Panik geraten waren, liegt wohl an Nachtwanderern, die zu später Stunde am Berg unterwegs waren. Sie sind mit hellen Stirnlampen unterwegs - und einige von ihnen recht schnell: Sogenannte Trailrunner, also Bergläufer, rennen den Berg hinauf. Laut Stadtförster Honold könnten das Licht und die Bewegungen bei den Rindern Panik ausgelöst haben: Sie rannten los und sprangen in den Abgrund.

Wanderer informieren den Hirten nicht

Fatal findet der Förster, dass die Wanderer an der nächsten Alpe nicht sofort dem Hirten oder der Polizei Bescheid gesagt hatten. Die Tiere hätten so viel früher und nicht erst am nächsten Tag gefunden werden können. Gerade das eine Rind, das eingeschläfert werden musste, hätte nicht so lange leiden müssen.

Nachtwandern ist nicht illegal, aber schädlich

Nachts in Bergen unterwegs zu sein, ist offiziell nicht verboten, schadet aber dem Alpvieh und den Wildtieren, wenn diese aufgeweckt werden, beim Fressen oder bei der Fortpflanzung gestört werden. Grundsätzlich appelliert der Immenstädter Stadtförster an die Vernunft der Wanderer: Niemand solle das Leben von Tieren aufs Spiel setzen, nur um eine Nacht in den Bergen zu verbringen. Auf freiem Gelände solle man sich nachts überhaupt nicht bewegen, höchstens auf befestigten Alp- und Forstwegen.

Kurzzusammenfassung

Aus Panik 300 Meter in die Tiefe: Am Immenstädter Horn haben Nachtwanderer eine Rinderherde so erschreckt, dass 13 Tiere abgestürzt sind. Nachtwandern ist zwar nicht illegal, aber schädlich.