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Kinderkleidung tauschen

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Kindersocken, dpa/ pictue-alliance

Wer kleine Kinder hat, kennt das: Pullis, Hosen, Jacken, Socken oder Schuhe passen heute perfekt - und morgen sind die Sachen entweder durchgescheuert oder zu klein. So macht ihr rechtzeitig effektive und bezahlbare Nachschublinien klar.

Mieten statt Kaufen:

kilenda.de: Mieten statt Kaufen heißt die Mission des Magdeburger Start-ups Kilenda. Jeder (registrierte) Nutzer kann sich online Kleidungsstücke für Kids aussuchen, die gefallen und diese dann monatlich zu Preisen zwischen 3 und 5 Euro mieten. Wer nach namhaften Labels und Kleidung mit besonderen Ökostandards sucht, ist hier richtig. Und: Für kaputte oder fleckige Kleidungsstücke fallen keine Extra-Kosten an. Versandkostenfei ab 15 Euro Mietwert. www.kilenda.de

raeubersachen.de: Auch hier wird vor allem gemietet - und zwar durchgehend ökologische und nachhaltige Kleidung für Babys und Kleinkinder. Bezahlt wird nach Mietdauer und nach Zustand des Kleidungsstücks (von "sehr gut" bis "Räubersache") ab ein, zwei Euro pro Monat; kommt man dabei über den Kaufpreis, geht das Kleidungsstück in den eigenen Besitz über. Man kann sich jederzeit fürs Kaufen entscheiden - dann wird der bisher gezahlte Mietpreis angerechnet. www.raeubersachen.de

cottonbudbaby.com: Bio fürs Baby - cottonbudbaby verleiht Biokleidung für Babys bis sechs Monate, zusammengestellt in Kleidungspaketen mit 17 bis 21 Teilen. Du musst kein Abo abschließen, sondern bezahlst pro Paket (ab zirka 60 Euro pro Monat). In Deutschland versandkostenfrei. www.cottonbudbaby.com

Kleiderpakete online kaufen

Wenn du keine Zeit hast, jeden Pulli oder jedes Paar Gummistiefel einzeln online zu jagen und stylemäßig halbwegs tolerant aufgestellt bist, sind Kleiderpakete echt praktisch. Hier ein paar Spezialisten: 

mamikreisel.de: Online-Flohmarkt mit Login, wo alles rund um Schwangere, Mamas, Babys und Kleinkinder gehandelt wird (außer Kindernahrung - kein Scherz). Beim Kaufen, Tauschen oder Verschenken fallen keine Gebühren oder Kosten an. Dazu gibt's auf Mamikreisel jede Menge Foren rund um Kinder, Mutterschaft, Familie und Lifestyle. www.mamikreisel.de

kinderado.de: Auf dieser Plattform (früher tauschteddy.de) können Eltern untereinander Kleiderpakete tauschen oder verkaufen. Gebühren fallen nur beim Verkauf an: 8 Prozent werden dem Verkäufer vom Verkaufspreis abgezogen. www.kinderado.de

Kaufen bei den "Großen": ebay, ebay Kleinanzeigen und Facebook

Jede Menge Kinderkleidung, Spielsachen und sonstiges "Zubehör" gibt's natürlich auch bei den großen, bekannten Plattformen. Praktisch bei ebay Kleinanzeigen ist die Suche bzw. Einschränkung nach PLZ. So findet ihr Artikel in der näheren Umgebung, die ihr persönlich abholen und dabei auf Qualität checken kann. Für ebay (die Auktionsplattform) spricht die in der Regel größere Auswahl (gerade wenn man einen bestimmten Artikel sucht). Dafür ist es schwerer, Markenartikel zu Schnäppchenpreisen zu erbeuten.

Super beliebt sind auch Facebook-Gruppen für Eltern, die es mittlerweile fast für jeden Ort, jede Stadt gibt. Hier kann jeder tauschen oder verkaufen, und meist kümmern sich auch ehrenamtliche Admins darum, dass alle beim Thema bleiben. Wichtig dabei: Es gibt in der Regel keine rechtlich verantwortlichen Betreiber; jeder muss sich selbst vor Betrügern in Acht nehmen. 

Die meisten Eltern verlassen sich allerdings aus gutem Grund nicht allein auf die digitalen Kleiderjagdreviere. Denn wenn's zum Beispiel plötzlich doch noch Winter wird, kann's mit warmen Sachen ganz schnell eng werden auf den Online-Plattformen. Die folgenden Jagdgründe in der realen Welt braucht jede Mama und jeder Papa:

Tausch über privat

In der Regel die preiswerteste Variante, vor allem, wenn du eine der letzten Frauen im Bekannten- und Freundeskreis bist, die ein Kind bekommt: Dann werden nämlich alle anderen Mütter froh sein, die Kinderklamottenkisten aus IHREM Keller in DEINEN Keller packen zu können. Diese Vorstellung macht dir Angst? Dann versuch's mit einer Kleider-Patenschaft: Such dir eine Mutter, die einen ähnlichen Kleidergeschmack hat wie du, ein Kind hat, das ein, zwei Jahre älter ist als deines - und einige dich mit ihr auf eine Art Abo-Preis für die gebrauchten Kinderkleider. Gibt Planungssicherheit und spart Zeit. 

Flohmarkt

Großer Vorteil: Du kannst die Kleidungsstücke anfassen, die Qualität checken (unbedingt tun!) und dann in der Regel auch mit dem Verkäufer handeln. Wer gleich zu Beginn des Flohmarkts auf der Matte steht, hat zwar bessere Chancen auf Highlights, darf sich dafür nicht vor Nahkampfsituationen fürchten. Schwangere sind sowieso außen vor - die dürfen meist eine Stunde vor allen anderen die Auslage plündern. Übrigens: Auf Flohmärkten in eher wohlhabenden Gegenden findet man oft bessere Qualität zu moderaten Preisen. Und: Wer erst kurz vor Schluss kommt, kann oft mehr Preisnachlass raushandeln - wenn der Verkäufer so wenig wie möglich nach Hause zurück schleppen will...

Kurzzusammenfassung

Wer kleine Kinder hat, kennt das: Pullis, Hosen, Jacken, Socken oder Schuhe passen heute perfekt - und morgen sind die Sachen entweder durchgescheuert oder zu klein. Mieten statt Kaufen heißt die Zauberformel - entweder auf dem Flohmarkt, privat, bei eBay oder bei Internetplattformen wie mamikreisel, kinderado, kilenda & Co.