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Kindergarten und Corona

Ab 1. Juli wieder Betreuung für alle (Update 26.05.)

Bild: BAYERN 3

Seit Montag darf etwa die Hälfte der Kinder in Bayern zumindest zeitweise in die Notbetreuung in Krippen, Kindergärten und Horten. Eine weitere Ausweitung der Kinderbetreuung ist für 15. Juni geplant. Laut Ministerpräsident Söder sollen ab 1. Juli alle Kinder wieder betreut werden - sofern sich die Infektionszahlen weiterhin gut entwickeln.

Die Betreuung von Kindern war Anfang der Woche- wie geplant - weiter ausgeweitet worden. Nun dürfen laut Sozialministerin Trautner alle Vorschulkinder sowie auch deren Geschwister wieder in den Kindergarten. Auch Waldkindergärten sind wieder geöffnet. Kinder mit Krankheitssymptomen dürften auf keinen Fall die Kita betreten, stellte die Ministerin klar. Für diese gelte weiterhin ein absolutes Betretungsverbot.

Ab 15. Juni sollen laut Trautner dann jene Kinder, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden, sowie die Krippenkinder, die am Übergang in den Kindergarten stehen, wieder aufgenommen werden.

Auch bei einem schrittweisen Hochfahren der Kindertagesbetreuung steht im Vordergrund, feste, kleine Gruppen zu bilden. Nur so können Infektionswege nachverfolgt und durch Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden. Auf dem Weg zum „Hochfahren“ sollte deshalb der Kreis der betreuten Kinder behutsam und schrittweise erweitert werden.

Wer bislang eine Notfallbetreuung in Kita und Kindergarten annehmen kann:

Die Notfallbetreuung können Eltern in Anspruch nehmen, wenn EIN Elternteil in einem "systemrelevanten Beruf" arbeitet. Auch die Gruppe der Alleinerziehenden, die wieder arbeiten wollen/müssen, kann die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. 

Lehrer, Steuer- und Rechtsberater sowie Seelsorger haben ebenfalls Anspruch auf eine Notbetreuung für ihre Kinder. Voraussetzung sei aber immer, dass das Kind nicht von einer volljährigen Person im Haushalt beaufsichtigt werden könne, betonte das Ministerium.

Angesichts der Schließung von Krippen, Kindergärten und Horten übernehme der Freistaat - vorerst für drei Monate - die Betreuungsgebühren, so Söder. Eine staatlich angeordnete Schließung dürfe nicht finanziell auf Kosten der Eltern gehen. "Deswegen springt Bayern ein."

Sozialministerin Trautner kündigte an, gemeinsam mit Experten Hygienekonzepte für Kindergärten zu erarbeiten – auch um Erzieherinnen und Erzieher zu schützen. 

Kurzzusammenfassung

Seit Montag darf etwa die Hälfte der Kinder in Bayern zumindest zeitweise in die Notbetreuung in Krippen, Kindergärten und Horten. Eine weitere Ausweitung der Kinderbetreuung ist für 15. Juni geplant. Laut Ministerpräsident Söder sollen ab 1. Juli alle Kinder wieder betreut werden - sofern sich die Infektionszahlen weiterhin gut entwickeln.