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Ungewollt kinderlos

3 Möglichkeiten, den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen

Unsplash / drew_hays

Euer großer Wunsch ist es Mama und Papa zu werden, aber es will einfach nicht klappen? Unter diesem unerfüllten Kinderwunsch leiden mehr Paare als gedacht. Aber: Es gibt ein paar Möglichkeiten, vielleicht doch noch Eltern zu werden.

Etwa jedes sechste Paar in Deutschland hat Schwierigkeiten, ein Kind zu bekommen. Das kann sowohl körperliche Ursachen haben oder es ist Kopfsache. Bei euch hat bisher auch nichts geklappt? Diese drei Methoden könnten euch helfen:

1. Künstliche Befruchtung

Wenn ihr euch für eine künstliche Befruchtung entscheidet, kommt so einiges auf euch zu. Nach einer Hormonbehandlung der Frau entnimmt der Arzt die Eizellen aus der Gebärmutter und bringt sie im Labor mit dem Sperma des Partners zusammen. Wenn bei der Befruchtung Embryonen entstehen, setzt der Arzt diese dann wieder in die Gebärmutter ein. Etwa jede fünfte Behandlung führt zu einer erfolgreichen Schwangerschaft.

Aber Vorsicht: Eine künstliche Befruchtung ist nicht ganz ohne Risiko. Leider kann euch keiner garantieren, dass die Behandlung beim ersten Mal auch klappt. Deshalb müsst ihr viel Geduld mitbringen und das geht schnell an die Psyche. Je öfter ihr die künstliche Befruchtung wiederholt, desto teurer wird's. Und die Hormonbehandlungen belasten den Körper der Frau.

Wenn ihr weitere Infos braucht, findet ihr hier mehr dazu.

2. Samenspende

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Mann unfruchtbar ist. In diesem Fall könnt ihr auf eine fremde Samenspende zurückgreifen. Spezielle Samenbanken führen in ihrem Register Samenspender, aus denen ihr dann euren Favoriten auswählen könnt. Ein Frauenarzt oder eine Frauenärztin spritzt das Sperma des Spenders in die Gebärmutter der Frau.

Dass die Schwangerschaft durch eine Samenspende entstanden ist, steht übrigens nicht in den offiziellen Dokumenten wie der Geburtsurkunde.

Das neue Samenspenderregistergesetz legt aber fest: Kinder, die nach dem 01. Juli 2018 durch eine Samenspende gezeugt werden, können ab dem 16. Lebensjahr in einem Register nachsehen, wer ihr biologischer Vater ist. Die Daten bleiben 110 Jahre gespeichert und einsehbar.

Mehr zum Thema Samenspende findet ihr bei eltern.de

3. Adoption

Manchmal kann aber selbst der Arzt nicht helfen. Der etwas andere Weg zum Wunschkind führt über eine Adoption. Nicht ungewöhnlich, wie Madonna, Angelina Jolie und Co. zeigen.

Wenn ihr euch für eine Adoption innerhalb Deutschlands entscheidet, ist das Jugendamt der erste Ansprechpartner. Dort stellt ihr einen Antrag, führt Vorgespräche und werdet getestet, ob ihr für eine Adoption geeignet seid. Die Voraussetzungen sind zum Beispiel:

  • körperliche & geistige Gesundheit
  • festes Einkommen
  • genügend Wohnraum

Eine Adoption kann aber wirklich zur Geduldsprobe werden. Denn es gibt mehr adoptionswillige Paare als Kinder, die zur Adoption freigegeben werden! Ihr müsst möglicherweise mehrere Jahre auf eure Chance warten. Und ihr solltet auch beachten, dass es eine Art Altersgrenze gibt. Säuglinge und Kleinkinder werden bevorzugt an Paare unter 35 Jahren vermittelt. Ab 40 Jahren sinken die Chancen auf eine Adoption erheblich.

Mehr Informationen zur Adoption findet ihr beim Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Eizellenspende, Leihmutterschaft & Co.

Ihr habt noch von Eizellenspenden und Leihmutterschaften gehört? Diese Methoden sind in Deutschland nicht erlaubt. Eine Behandlung im Ausland wird rechtlich aber eher nicht verfolgt. Informiert euch hier, was bei uns in Deutschland möglich ist. https://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/wunschkind-baby-touristen-106.html

Kurzzusammenfassung

Etwa jedes sechste Paar in Deutschland hat Schwierigkeiten, ein Kind zu bekommen. Wenn es auf dem klassischen Weg mit der Schwangerschaft nicht klappen will, gibt es noch die Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung, der Samenspende und der Adoption.