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Das solltest du über die Luca-App wissen

Was kann die Luca-App, was die Corona-Warn-App nicht kann?

Bild: dpa/picture-alliance

Eine App zur Kontakt-Nachverfolgung sorgt für Furore - nicht nur, weil sie mit den Fantastischen Vier sehr prominente Unterstützer haben. Die Luca-App soll kulturelle Veranstaltungen wieder möglich machen: Konzerte, Kino oder Theater oder auch der Besuch im Restaurant! Die Idee kommt spät. Trotzdem könnte sie helfen.

Die "Luca"-App könnte ein wesentlicher Bestandteil bei der Öffnung der Gastronomie sein. Doch was ist die App und was unterscheidet sie von der Corona-Warn-App?

Was soll die Luca-App können?

Mit der Luca-App sollen Restaurants und Veranstalter die Zettelwirtschaft ersetzen können, die beim Eintragen der Gäste entsteht. Wenn du einen Biergarten, ein Restaurant, Kino oder Stadion betrittst, müsstest du nicht jedes Mal deinen Namen, deine Adresse und die Telefonnummer hinterlassen. Der Veranstalter und du, ihr braucht nur die Luca-App. Du scannst einen QR-Code, wenn du z.B. ins Kino gehst. Die Daten werden anonymisiert erfasst und können im Falle einer festgestellten Infektion mit den Gesundheitsämtern geteilt werden.

Gab's sowas nicht schon? Jein. Schon im letzten Sommer waren ähnliche Apps in manchen Restaurants im Einsatz. Luca möchte aber eine direkte Schnittstelle zu den Gesundheitsämtern sein und diese damit entlasten.

Wo ist der Unterschied zur Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App funktioniert passiv - sie erfasst lange Kontakte mit anderen Menschen in der Nähe automatisch. Hat eine infizierte Person die App aber nicht installiert oder trägt ihre Infektion nicht in die App ein, kann die App daraus nichts lernen.

Die Luca-App funktioniert aktiv - man soll sie beim Besuch von Gastronomie, Veranstaltungen oder privaten Feiern kurz öffnen und damit einchecken. Die Funktionsweise ist sehr viel simpler als die komplexe Risikoerfassung der Corona-Warn-App - im Grunde tut sie das Gleiche wie eine von Hand geführte Anwesenheitsliste.

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Sind meine persönlichen Daten in der Luca-App sicher?

Luca leistet einen wichtigen Beitrag bei der Nachverfolgung von Kontakten während der Pandemie und erfüllt dabei unseren hohen Datenschutz-Standard." (Stefan Brink, Datenschutz-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg)

Bei der Installation musst du zwar persönliche Daten wie etwa deine Telefonnummer angeben, diese werden jedoch verschlüsselt abgespeichert. Auch der App-Anbieter hat keinen Zugriff darauf. Freigegeben werden die Daten erst durch das Teilen mit den Gesundheitsämtern.

Ist die Luca-App schon im Einsatz?

Auf den friesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr wird die Luca-App schon genutzt. Auch zahlreiche Restaurants haben sich bereits für den Einsatz angemeldet. Theoretisch kann jeder die App für eigene private Anlässe nutzen.  Damit Luca wie gewünscht funktioniert, müssen allerdings die Gesundheitsämter mitmachen. Hier herrscht bislang Uneinigkeit.

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Kurzzusammenfassung

Mit der Luca-App sollen Restaurants und Veranstalter die Zettelwirtschaft ersetzen können, die beim Eintragen der Gäste entsteht. Du scannst einen QR-Code, wenn du z.B. ins Kino gehst. Die Daten werden anonymisiert erfasst und können im Falle einer festgestellten Infektion mit den Gesundheitsämtern geteilt werden. Im Grunde tut sie das Gleiche wie eine von Hand geführte Anwesenheitsliste. Prominente Unterstützer der App sind die Fantastischen Vier.