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Passkey statt Passwort

Passkeys: Darum wird es in Zukunft keine Passwörter mehr geben

Bild: colourbox

Schluss mit dem Passwort-Chaos! Amazon, WhatsApp und andere Apps setzen jetzt schon auf Passkeys. Aber was steckt dahinter? Und ist es wirklich Zeit, sich vom Passwort zu verabschieden?

Wenn ihr euch die Tage bei Amazon eingeloggt habt, ist euch eventuell schon der Passkey begegnet. Auch bei WhatsApp werden nach und nach alle von uns eine Meldung dazu erhalten.

Amazon und WhatsApp gehen voran:

Amazon und WhatsApp machen den Anfang: Statt des normalen Passworts gibt es jetzt den „Passkey“ zum Einloggen. Mit der Zeit sollen alle Plattformen damit arbeiten. So sollen wir, die User, geschützter sein.

Was sind Passkeys überhaupt?

Passkeys sind kleine Dateien, die den Nutzer als legitimen Benutzer ausweisen. Diese Dateien können auf dem Computer, auf dem Telefon oder im Browser selbst gespeichert werden.

Sobald ihr euch auf einer Website einloggen möchtet, überprüft die Seite, ob ihr die richtige Datei (auch "Token" genannt) besitzt und lässt euch herein.

Warum sind Passkeys besser als Passwörter?

IT-Experten sind sich da ziemlich einig: Passkeys sollen sicherer sein, weil sie es Hackern erschweren, an persönliche Daten zu gelangen. Und sie sollen benutzerfreundlicher sein, weil die Passwörter nicht ständig geändert werden müssen. Sich Passwörter zu merken oder aufzuschreiben entfällt dann ebenfalls.

>>> Auch interessant: Wechsel dein Passwort nicht so oft – ernsthaft! 

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Kann ich schon heute umsteigen?

Ja, einige Apps bieten bereits jetzt Passkeys an. Allerdings sind es noch lange nicht alle. Deshalb müsstet ihr jetzt - in der Zwischenphase - sowohl mit Passkeys als auch Passwörtern arbeiten. Das macht es komplizierter. Daher lohnt es sich, noch etwas zu warten.

Aber eins ist sicher: In den nächsten Monaten und Jahren werden wir als Nutzer immer häufiger dazu aufgefordert werden, zum Passkey zu wechseln. Irgendwann wird es bei neuen Accounts keine Passwörter mehr geben.  

Kurzzusammenfassung

Passkeys lösen langsam, aber sicher Passwörter ab. Sie bieten mehr Sicherheit und sollen bequemer in der Nutzung sein. Noch arbeiten nicht alle Seiten und Apps damit, aber in Zukunft werden es immer mehr.