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Wechsel dein Passwort Tag

Das sind die 10 miesesten Passwörter des Jahres!

Bild: unsplash.com / Avi Richards

Passwörter nerven! Mit jeder Plattform, bei der wir uns anmelden, bei jedem Account brauchen wir neue. Aber wer zum Teufel soll sich die alle merken? Aber: Passwörter sind der Schlüssel zu unseren persönlichen Daten, Bankkonten, Fotos und Geheimnissen. Ein geknacktes Konto kann katastrophale Folgen haben. Zeit, dass ihr euch ein sicheres Passwort zulegt. Am Donnerstag war "Change your password"-Day.

1. Das sind die miesesten Passwörter

Viele Deutsche greifen auf Passwörter zurück, deren einziger Zweck es ist, dass man sie sich ganz einfach merken kann. Das Hasso-Plattner-Institut hat eine Liste erstellt, auf der ihr die (wahrscheinlich) meistgenutzten Passwörter der Deutschen findet. Wie ist diese Liste entstanden? Das Institut hat Daten-Leaks großer Webseiten mit .de-Endung ausgewertet.

1. 123456

2. 123456789

3. 1234

4. 12345

5. 12345678

6. hallo

7. passwort

8. 1234567

9. 111111

10. hallo123

Wenn ihr eine dieser Buchstaben-Zahlen-Kombinationen als Passwort habt, solltet ihr euch sofort ein neues ausdenken. Reine Zahlenkombinationen sind genauso tabu, wie der eigene Vor- und Nachname, Wohnort und das Geburtsdatum. Wichtig: Nicht die Länge eines Wortes macht ein gutes Passwort aus. Beispiel: "Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung" ist zwar ein ziemlich langes Wort, aber es steht genau so im Duden. Und das macht es unsicher. Denn Hacker-Programme probieren automatisch Wörter des allgemeinen Sprachgebrauchs durch.

2. Wie sicher ist mein Passwort?

Je unsinniger dein Passwort, um so sicherer ist es. Eine Mischung aus Klein- und Großbuchstaben? Perfekt! Je mehr Zahlen und Sonderzeichen du benutzt, desto besser ist es. Teste dein aktuelles einfach mal auf diesen Seiten:

https://www.passwortcheck.ch/passwortcheck/passwortcheck

https://password.kaspersky.com/de/

Wie sicher ist dein Passwort?

3. Wie finde ich ein sicheres Passwort?

Denk dir einfach einen Satz aus, der dir als Eselsbrücke für dein Passwort dient. Das Rechenzentrum der Uni Konstanz gibt dieses einfache Beispiel vor:

Mein Opa (Heinrich) ist 79 Jahre alt geworden!

Die ersten Buchstaben der Worte und die Sonderzeichen ergeben dein Passwort: MO(H)i79Jag!

Das ist jetzt schon mal ein ziemlich sicheres Passwort. Wichtig (und blöd): Du solltest niemals das gleiche Passwort für mehrere Accounts benutzen. Denn sollte irgendwer an dein Passwort kommen, hätte er gleich den Zugriff auf alle deine Accounts.

4. Wie nützlich sind Passwort-Manager? 

Eine andere Lösung, um dem Passwort-Horror zu begegnen ist ein Passwort Manager. Der merkt sich alle Passwörter und rückt sie nur gegen ein Masterpasswort heraus. Das ist also das einzige Passwort, dass du dir merken muss. In der Regel generieren diese Programme sogar komplexe Buchstaben-Zahlen-Kombinationen für dich. Diese Zugangscodes werden verschlüsselt gespeichert.

Die Zeitschrift Computerwoche hat verschiedene Passwort-Manager getestet und festgestellt, dass es den besten perfekten Helfer nicht gibt. Alle Programme haben Vor- und Nachteile.

Test-Passwort-Manager


Fazit

Absolute Sicherheit gewährt euch kein Passwort dieser Welt, jeder Code lässt sich knacken. Doch die Verwendung langer, ungewöhnlicher Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sowie der regelmäßige Wechsel eurer Zugangscodes erschwert Kriminellen die Arbeit.


Quellen u.a.: Hasso-Plattner-Institut, puls

Kurzzusammenfassung

Passwörter nerven! Mit jeder Plattform, bei der wir uns anmelden, bei jedem Account brauchen wir neue. Aber wer zum Teufel soll sich die alle merken? Aber: Passwörter sind der Schlüssel zu unseren persönlichen Daten, Bankkonten, Fotos und Geheimnissen.