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PULS Reportage

Pilze sammeln: Wie leicht findet und bestimmt man Maronen, Röhrlinge und Co.?

YouTube/PULS Reportage

Pilze sammeln ist nicht nur nachhaltig und kostet nichts, sondern ist auch eine super Gelegenheit, um im Wald dem Alltagsstress zu entkommen. ABER: Giftige Pilze von essbaren Pilzen zu unterscheiden, ist gerade für unerfahrene Pilzsammler*innen gar nicht so einfach. Für PULS Reportage will Nadine Hadad deshalb herausfinden, wie leicht man in unseren Wäldern Pilze finden kann und wie man giftige Pilze identifiziert.

Wie bestimmt man Pilze?

Für ihre Pilzsuche holt sich Nadine Unterstützung von Pilzexpertin Bea. Sie führt Nadine in ein Waldstück am Münchner Stadtrand und die beiden werden nach nur paar Metern direkt am Wegrand fündig. Mithilfe einer App versucht Nadine den Pilz zu bestimmen, denn Pilze unterscheiden sich nicht nur in Form, Farbe und Größe, sondern auch durch ihre Unterseite. Pilze können an der Unterseite längliche Lamellen (wie zum Beispiel Pfifferlinge), schwammartige Poren (wie zum Beispiel Steinpilze) oder sogar stachelförmige Sporen haben. Außerdem ist auch der Pilzstandort entscheidend für die Bestimmung von Pilzen: Unter welchen Baum steht ein Pilz und auf welchem Untergrund wächst er? Mit diesen Kriterien bestimmen Nadine und Bea den gefundenen Pilz als essbaren Fichten-Reizker. Anschließend macht sich Nadine allein auf die weitere Suche nach Pilzen.

Was braucht’s zum Pilze sammeln?

Neben festem Schuhwerk und einer strapazierbaren Hose braucht man zum Pilze sammeln idealerweise einen leichten Flechtkorb, denn in einer Plastiktüte verderben Pilze sehr schnell. Außerdem braucht man natürlich ein kleines Messer zum Abtrennen und Säubern der Pilze sowie eine verschließbare Plastikdose. Darin lassen sich Pilze aufbewahren, die man nicht eindeutig identifizieren kann, damit sich potentiell giftige Pilze nicht mit den essbaren im Korb vermischen.

Zur Sicherheit zur Pilzberatungsstelle!

Da von Nadines Pilzausbeute am Ende auch ein paar Pilze in der “Giftdose” gelandet sind und sie trotz App und Buch nicht alle Pilze eindeutig bestimmen konnte, geht sie anschließend noch zur Pilzberatung. Dorthin kann man gesammelte Pilze bringen und von Profis bestimmen lassen. Pilze unterteilt man übrigens in die Kategorien essbar, ungenießbar und giftig. Und tatsächlich finden sich unter Nadines Pilzen auch ungenießbare Pilze und sogar ein giftiger Risspilz, der zu starkem Erbrechen, Durchfall und Kreislaufproblemen führt, wenn man ihn isst. Gerade für Anfänger*innen in puncto Pilze sammeln ist die Pilzberatung also wirklich zu empfehlen, da mit Giftpilzen nicht zu spaßen ist.

Kurzzusammenfassung

Pilze sammeln ist nicht nur nachhaltig und kostet nichts, sondern ist auch eine super Gelegenheit, um im Wald dem Alltagsstress zu entkommen. ABER: Giftige Pilze von essbaren Pilzen zu unterscheiden, ist gerade für unerfahrene Pilzsammler*innen gar nicht so einfach. Für PULS Reportage will Nadine Hadad deshalb herausfinden, wie leicht man in unseren Wäldern Pilze finden kann und wie man giftige Pilze identifiziert.