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Daten-Skandal

So checkst du, ob deine Facebook-Daten abgegriffen wurden

Bild: picture-alliance/dpa

Ein Riesen-Datenskandal erschüttert das soziale Netzwerk. Millionen von Nutzern wurden von Cambridge Analytica ausgespäht und die Daten verwendet, um Wahlkampfwerbung zu machen. Facebook bietet jetzt ein Tool an, mit dem man prüfen kann, ob die eigenen Daten auch abgegriffen wurden.

Facebook ist richtig heftig abgestraft worden für den Datenskandal rund um Cambridge Analytica. Als der Skandal bekannt wurde, sackte der Kurs der Aktie um sieben Prozent nach unten – was unvorstellbare 35 Milliarden Dollar ausmacht! 

Als Reaktion auf den Daten-Klau benachrichtigt Facebook alle, die von dem Datenklau betroffen sind, und bietet gleichzeitig ein Tool an, mit dessen Hilfe man überprüfen kann, ob die eignen Daten von Cambridge Analytica abgegriffen wurden - zum Beispiel über den Account von Freunden oder sogar Freunden von Freunden. Den Link dazu findet ihr hier: How can I tell if my info was shared with Cambridge Analytica? Den Ergebnistext gibt es dann auch auf Deutsch. Und so sieht das dann aus, wenn die eigenen Daten laut Facebook nicht betroffen sind:

Screenshot/Facebook

So sieht die Benachrichtigung aus, wenn man sich laut Facebook keine Sorgen machen muss ...

So schützt du dich

Erster Schritt: Einfach mal nachschauen, welche Apps ihr selbst bei Facebook nutzt und welche Zugriffsrechte die haben. Dazu in Facebook rechts oben auf den Pfeil klicken und in die Einstellungen gehen. Dort auf „Apps“ gehen und die, die ihr gar nicht braucht einfach mal löschen.

Und: Diese 50 Millionen Datensätze, um die es gerade geht, die kamen deshalb zustande, weil eine einzige App nicht nur die Daten derjenigen gesammelt hat, die die App runtergeladen haben – sondern auch die der Freunde und Freunde der Freunde. Auch das lässt sich unterbinden. Unter „Von anderen Personen verwendete Apps“ könnt ihr dafür sorgen, dass von den Apps eurer Freunde eure Daten nicht ausgelesen werden.

Das sagte Facebook zum Skandal

Bei Facebook war man sehr kleinlaut und geknickt – Facebook sieht sich allerdings selbst als Opfer und sagt, man sei da betrogen worden. Das Unternehmen will aber alles tun, um seine Richtlinien durchzusetzen und die Informationen der Nutzer zu schützen, heißt es. Firmenchef Mark Zuckerberg und alle Verantwortlichen seien sich des Ernstes der Lage bewusst.

Allerdings wird gemunkelt, dass Facebook schon 2015 von der Datenschieberei gewusst haben soll. Und: Der Sicherheitschef, der offen mit der Sache umgehen wollte, wurde innerhalb des Unternehmens versetzt …

Kurzzusammenfassung

Facebook kämpft mit einem Datenskandal! 50 Millionen Datensätze von Nutzern des Netzwerks hat das Unternehmen Cambridge Analytica genutzt, um anhand der Vorlieben dieser Menschen gezielte Wahlwerbung im US-Wahlkampf  zu machen.