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Happy Birthday!

Google ist 20

Bild: picture-alliance/dpa

Hast du mal ein Tempo? Gib mir doch mal den Tesa! Oder: Ich hab‘ meinen Labello vergessen. Dass Markennamen zu Begriffen werden können, war schon immer so. Ganz extrem ist es aber bei einem: Bei Google. Keiner sagt mehr, „ich gebe das mal in eine Suchmaschine ein“, nein – wir googeln das. Mittlerweile ist Google 20 Jahre alt.

63.000 Suchbegriffe werden bei Google mittlerweile pro Sekunde(!) eingegeben. Aber natürlich haben auch die mal ganz klein angefangen. Die erste Version ihrer Suchmaschine haben die Google-Gründer noch zuhause programmiert – BackRub hieß sie da noch. Dann sind sie – wie man sich das so vorstellt – in eine Garage im Silicon Valley umgezogen. Ihre Vermieterin von damals ist übrigens heute Chefin bei YouTube. In jedem Fall wurde die Suchmaschine recht schnell in Google umbenannt – und das ist eine Anspielung auf das Wort Googol. Googol steht in der Mathematik für eine 1 mit 100 Nullen.

Wie kommt es, dass Google so mega erfolgreich wurde?

Die Suchmaschinen-Seiten, die es damals schon gab, waren total vollgepackt mit News, Infos und Fotos. Google kam wesentlich schlichter daher: Einfach nur die Suchzeile – ganz ähnlich, wie wir das auch heute kennen. Das war damals ein Vorteil, weil das Internet so langsam war. Und: Google hat die Ergebnisse besser sortiert und so gerankt, dass die am meisten geklickten Seiten ganz oben waren. Und das waren oft die mit den meisten Infos, den tollsten Fotos oder den lustigsten Storys. Es heißt übrigens, dass die Seite anfangs deshalb so einfach war, weil die Google-Chefs sich mit Programmieren gar nicht soooo gut auskannten.

Weiß Google zu viel über uns?

Das Problem: Keiner weiß genau, was Google alles weiß. Das sorgt für eine unglaubliche Marktmacht - und immer wieder für Kritik. Das Wissen des Konzerns geht mittlerweile auch über das Internet hinaus. Google soll kürzlich Daten von Mastercard gekauft haben – so weiß der Internet-Gigant dann beispielsweise auch, ob wir das, was wir als Online-Werbung gesehen haben, später in einem Geschäft gekauft haben.

Sind wir Google auf Gedeih und Verderb ausgeliefert?

Jein. Es gibt natürlich andere Suchmaschinen, andere Routenplaner oder was anderes als Youtube. Aber mal ehrlich: Das Zeug funktioniert halt gut und alle anderen nutzen es auch. Und wenn euch etwas mulmig bei der Sache ist, schaut einfach mal nach, was Google alles von euch wissen will. Wenn ihr in die Einstellungen geht, könnt ihr unter der Rubrik „Google-Konto“ einen Privatsphäre-Check machen und Dinge, die ihr nicht haben wollt löschen oder deaktivieren. Und hoffen, dass sich Google dran hält ;-)

Kurzzusammenfassung

„Don’t be evil – tu nichts Böses“ - so lautet das Credo aus der Gründungszeit von Google. Mittlerweile ist Google 20 Jahre alt - und ein mächtiger Konzern. Hier findet ihr kuriose Fakten und Tipps, wie ihr die Datenkrake Google ein kleines bisschen weniger füttert.