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Bergwacht und Feuerwehr helfen

Navi spinnt: Irrfahrt in 1.400 Meter Höhe

Symbolbild: dpa/picture-alliance

Verlass dich niemals ausschließlich auf dein Navi! Eine französische Touristin wurde am Wochenende vom Navi ihres Mietwagens auf 1.400 Höhenmeter in die Irre geführt. Auf unwegsamer Schotterpiste setzte sie einen Notruf ab. Feuerwehr und Bergwacht Grainau konnten sie mit vereinten Kräften retten.

Dass man sich auf sein Navi nur bedingt verlassen sollte, hat eine Französin, die am Samstag einen Ausflug an den Eibsee machen wollte, feststellen müssen. Wie die Polizei berichtet, ging bei den Beamten am frühen Samstagabend ihr verzweifelter Notruf ein. Die junge Frau wollte eigentlich von Garmisch-Partenkirchen aus mit dem Mietwagen zum Eibsee fahren. Da sie sich nicht auskannte, gab sie den Ort ins Navi ein. Dieses allerdings zeigte der Französin eine Strecke über Ehrwald und von dort aus über die Talstation der Tiroler Zugspitzbahn zurück nach Deutschland bis hin zum See an.

Rettung auf unwegsamer Schotterpiste

Die Touristin fuhr die Strecke bis hinter die Hochthörle Hütte - doch auf 1.400 Höhenmetern auf einer unwegsamen Schotterpiste erkannte sie schließlich ihre prekäre Lage. Sie wollte umdrehen, doch das gelang der Französin nicht mehr. Daraufhin wählte sie den Notruf. Wenig später konnte sie durch die vereinten Kräfte der Grainauer Feuerwehr und der Bergwacht Grainau aus der misslichen Lage befreit werden.