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Stiftung Warentest

Mangelhaft: Ein Rauchmelder versagt im Test völlig!

Bild: unsplash / Andrew Gaines

You only have one job: Ein Rauchmelder, der zu spät oder gar nicht vor Rauch warnt, ist sein Geld nicht wert und lebensgefährlich. Der Rauchmelder "Fito" ist so ein Produkt. Bei allen anderen Rauchmeldern - auch den günstigen - hatte die Stiftung Warentest im aktuellen Geräte-Check aber nur wenig bis gar nichts zu meckern.

343 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Bränden in ihren eigenen Wohnungen ums Leben gekommen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich diese Zahl laut Statistischem Bundesamt fast halbiert. Vermutlich hat daran die immer größer werdende Verbreitung von Rauchmeldern ihren Anteil. Am 1. Januar 2018 ist die Installation von Rauchmeldern in allen Wohnungen und Häusern in Bayern Pflicht! In Schlafräumen und Kinderzimmern sowie Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen, soll jeweils ein Rauchmelder installiert sein.

Generell wird zwischen drei verschiedenen Arten von Rauchmeldern unterschieden!

Standard-Rauchmelder

  • Klassische Rauchmelder schlagen bei einem Brand Alarm, ohne dass das Signal an andere Melder im Haus weitergegeben wird. Sie sind besonders für kleinere Wohnungen oder Häuser geeignet, in denen ihr überall den Alarm eines einzelnen Melders hören könnt.
  • Die Standardmelder Brennenstuhl für 22 Euro und Busch-Jaeger für 25 Euro sind ebenso gut wie der Sieger aus dem vergangenen Jahr, der Ei Electronics Ei650 für 24,50 Euro. Der Minimelder Abus GRWM30600 für 28,10 Euro gehört ebenfalls zu den Besten.

Funkvernetzbare Rauchmelder

  • Diese Melder sind per Funk miteinander vernetzt. Deswegen eignen sie sich besonders für größere Wohnungen. Raucht es beispielsweise im Schlafzimmer, wird der dort ausgelöste Alarm auch an andere Feuermelder in der Wohnung weitergegeben.
  • Bei den Funk-Rauchmeldern vorn: Ei Electronics für 94 Euro und Hekatron (80 Euro). Vorsicht! Der funkvernetzbare Fito-Rauchmelder mit Fernbedienung schlug bei dichtem Rauch gar nicht oder viel zu spät an. Das ist mangelhaft.

Smarte Rauchmelder

  • Über eine Smart-Home-Zentrale sind die Melder mit anderen Geräten verbunden, zum Beispiel mit einem Smartphone. Brennt es, informiert dich dein Handy über das Feuer. Egal, ob du zuhause bist oder nicht. Sinnvoll sind smarte Rauchmelder, wenn bereits ein Smart-Home-System installiert ist. 
  • Leider übertragen viele smarte Rauchmelder viel zu viele unnötige Daten an dritte Anbieter. Testsieger, weil smart, gut und datensparsam: der Homematic IP für 60 Euro.
Bild: dpa/picture-alliance

Vorsicht vor Rauchmeldern mit Alkali-Batterien

Finger weg von Rauchmeldern, die statt von Lithium-Langzeitbatterien von einfachen Alkalibatterien mit kürzerer Lebensdauer versorgt werden. Diese meist billigeren Geräte hat die Stiftung Warentest im aktuellen Test gar nicht erst berücksichtigt. Da die Batterien häufig gewechselt werden müssen, spart ihr am Ende sowieso nur wenig Geld. Das steht in keinem Verhältnis zum Aufwand fürs Batteriewechseln sowie zum Unfallrisiko beim Auf-die-Leiter-Klettern. 

Kurzzusammenfassung

You only have one job: EIn Rauchmelder, der zu spät oder gar nicht vor Rauch warnt, ist sein Geld nicht wert und lebensgefährlich. Der Rauchmelder "Fito" ist so ein Produkt. Bei allen anderen Rauchmeldern - auch den günstigen - hatte die Stiftung Warentest im aktuellen Geräte-Check aber nur wenig bis gar nichts zu meckern.