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What? Nicht verkaufte Luxus-Klamotten werden verbrannt

Das passiert mit Mode, die sich nicht verkauft

Unsplash/Charisse Kenion

Sale! Sale! Sale! Ist jetzt überall. Zur Zeit ist Jagdsaison für Schnäppchenshopper, denn Mode bis zu 70 Prozent reduziert. Doch ihr glaubt nicht, was mit den Klamotten passiert, die übrig bleiben, weil keiner sie kaufen will ... 

Auch nach dem erfolgreichsten Sale bleibt Kleidung übrig, die sich nicht verkauft. Und das hat einen Grund, sagt Sandra Volz, Autorin des Buchs "Wohin mit der Altware?" und Unternehmensberaterin in der Textilbranche: 

"Ein Drittel des Marktvolumens ist zu viel."

Es wird also schon einmal eine riesige Menge an Fashion zu viel produziert. Auf dem deutschen Markt ist das ein Drittel - und der Trend, dass wir immer mehr immer billigere und qualitativ schlechtere Ware kaufen, unterstützt das Ganze. Der Trend geht immer weiter zu "Fast Fashion". Auch viele Discounter verkaufen mittlerweile Textilien.

Was in den Läden in den Cities nicht verkauft wird, geht dann zuerst mal in Lagerverkäufe. Und dann kommen die Profi-Aufkäufer, die wiederum an Outlets verkaufen oder die Ware im Ausland - vornehmlich in Osteuropa und Afrika - loswerden. Alles, was danach noch übrig bleibt, wird zu Dämmmaterial verarbeitet.

Luxusmarken verbrennen unverkäufliche Mode

Einzelne Luxusmarken verbrennen die Kleidung, die sich in den Shops nicht verkauft. BAYERN 3 Expertin Sandra Volz sagt, damit wollen die Luxuslabels verhindern, dass ihre Markenkleidung in falsche Kanäle gelangt.

Für das eigene ökologische Gewissen: Weniger Teile kaufen, dafür aber bessere

"Brauche ich das wirklich?", sollte unsere erste Frage beim Modekauf sein. Lieber weniger Fashion-Teile kaufen, dafür aber in die Qualität investieren. Das wäre ein Anfang.

[Sendung: Sebastian Winkler und die Frühaufdreher]

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