0800 / 800 3 800
0174 / 33 43 900
studio@bayern3.de
BAYERN 3 - Frühaufdreherbis 09:00 Uhr
Sigala feat. Bryn ChristopherSweet Lovin'
8:46 Uhr
King, ElleEx's & Oh's
8:40 Uhr
Weiss, WincentMusik sein
8:37 Uhr
Lipa, DuaHotter than hell
8:24 Uhr
Kungs feat. Jamie N CommonsDon't You Know
8:21 Uhr
mehr

Herbst- und Winter-Dämmerung

So werden eure Kinder besser gesehen

Bild: picture alliance/dpa

Sehen und gesehen werden - so läuft das bei den Promis. Gar kein schlechtes Motto. Zumindest dann, wenn wir es auf den Straßenverkehr übertragen. Da ist jetzt wieder die Zeit, in der es besonders wichtig ist, dass die Kleinen rechtzeitig gesehen werden!

3 Dinge, die du wissen musst

  • Kinder ohne reflektierende Kleidung werden von Autofahrern so spät gesehen, dass sie möglicherweise nicht mehr rechtzeitig bremsen können
  • Reflektierende Elemente sind leicht nachzurüsten
  • Bei Schulranzen und Sicherheitskleidung auf die DIN-Norm achten

"Im Winter verunglücken doppelt so viele Kinder auf dem Weg in die Schule wie im Sommer. Der banale Grund in vielen Fällen: Autofahrer sehen das Kind zu spät. Das ist den Kindern aber nicht bewusst.
Sobald Erstklässler ein fahrendes Auto sehen, sind sie überzeugt davon, dass sie auch von dem Autofahrer gesehen werden. Eine fatale Fehleinschätzung. Die Einsicht, dass es einen großen Unterschied zwischen Sehen und Gesehen werden gibt, ist erst im achten Lebensjahr voll ausgebildet." (ADAC Signale, 35/2012)

Ein Kind, das dunkel gekleidet ist, sieht ein Autofahrer erst in einem Abstand von rund 30 Metern, hell gekleidet sind es mit 40 Metern gerade mal 10 Meter mehr. Verglichen damit, wie lange ein Auto zum anhalten braucht, ist das - je nach Geschwindigkeit - in vielen Fällen zu spät! Trägt das Kind hingegen eine reflektierende Sicherheitsweste, ist es etwa 130 Meter weit zu sehen! Das reicht einem Fahrer selbst bei 100 km/h, um rechtzeitig zu bremsen.

Bild: BAYERN 3

Das Video zeigt: LEDs wirken kaum - Reflektoren sind top!

So wird dein Kind erleuchtet

Beim Schulranzen und bei Kleidung, die richtig gut reflektieren soll, ist es wichtig, auf die DIN-Norm zu achten. Für die Ranzen heißt sie DIN 58124, bei der Kleidung DIN EN 13356.

Wenn die Kinder auch mit normaler Kleidung gut sichtbar sein sollen, kann locker nachgerüstet werden: Reflexbänder, reflektierende Westen, Reflex-Sicherheitskragen oder reflektierende Aufnäher - die Auswahl ist groß.

in Zeiten der LED findet ihr auch viele Kleidungsstücke und Gadgets, die heftig leuchten und blinken: Mützen, Ketten, Ringe, leuchtende Schuhbänder. Das aber bitte eher als Ergänzung sehen. An die Sichtbarkeit der Reflektor-Streifen kommen die Dinger nicht ran.

Und dann haben wir noch einen Tipp, der mit der Kleidung gar nichts zu tun hat: Gib deinem Kind genügend Zeit für den Schulweg! Wenn die Kleinen rechtzeitig loskommen, sind sie nicht unter Druck und weniger halsbrecherisch unterwegs.

Kurzzusammenfassung

Im Herbst und Winter sind Kinder im Straßenverkehr sehr schwer zu erkennen. Nur mit Reflektoren haben Autofahrer überhaupt eine Chance. Es gibt viele Möglichkeiten, die Kleinen zum Leuchten zu bringen - für Schulranzen und Sicherheitskleidung sogar spezielle DIN-Normen.