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Strom teuer wie nie

So wechselst du deinen Stromanbieter in 10 Minuten - und sparst einige Hundert Euro im Jahr!

Bild: unsplash.com / Markus Winkler

Der Strom in Deutschland wird immer teurer. Vielleicht bist du bislang noch nicht von den Erhöhungen direkt betroffen, da dein Tarif noch nicht angepasst wurde. Aber früher oder später wird es jeden von uns treffen. Die einzigen beiden Möglichkeiten: Strom sparen oder den Anbieter wechseln - oder beides.

Die Strompreise in Deutschland befinden sich auf einem historischen Allzeithoch. Noch nie mussten Verbraucher hierzulande so viel für Elektrizität ausgeben.“ (Thorsten Storck, Energieexperte bei dem Vergleichsportal Verivox) 

Die gute Nachricht - du kannst (zumindest ein bisschen) was gegen hohe Stromrechnungen unternehmen: Du sparst Strom oder wechselst deinen Anbieter oder machst beides! 

1. So wechselst du deinen Stromanbieter - in 10 Minuten

Vergleiche die Preise der Stromanbieter einmal im Jahr. Am besten direkt, wenn du die Abrechnung bekommen hast. Dort steht nämlich der exakte Verbrauch für die vergangenen 12 Monate und die Zählernummer. Mehr Infos brauchst du nicht für einen Wechsel des Stromanbieters - der Rest ist in 10 Minuten erledigt und spart dir schnell Hunderte Euro im Jahr!

Der perfekte Zeitpunkt zum Wechsel des Stromanbieters ist direkt nachdem du die Rechnung bekommt hast. Hier steht schwarz auf weiß:

- der Verbrauch im vergangenen Jahr,

- der Preis, den du (bei gleichbleibendem Preis und Verbrauch) in Zukunft bezahlen musst

- die Zählernummer

Checke auf Vergleichsseiten wie Verivox, Check24 oder Preisvergleich.de (dies ist nur eine Auswahl an Portalen), ob es mit deinem Verbrauch günstigere Anbieter gibt. Wenn ja, kündige deinem aktuellen Anbieter und schließe einen Vertrag mit dem günstigeren Mitbewerber.

Aktuell kann es in einigen Regionen in Bayern sogar am günstigsten sein, einen Tarif deines Grundversorgers zu wählen.

Wichtig: Lass dich nicht von überzogenen Provisionen ködern und schließe keine Verträge über einen zu langen Zeitraum ab. Die Stiftung Warentest empfiehlt: Wechsel am besten jedes Jahr euren Stromtarif.


2. Checke, wo die Stromfresser in deinem Haushalt lauern und wo du optimieren kannst

Diese 10 Elektro-Geräte ziehen am meisten Strom in deinem Haushalt

1. Alte HeizungspumpenTipp: Eine moderne Heizungspumpe verbraucht etwa 80 Prozent weniger Strom.

2. Elektrischer HerdWenn du wegen Homeoffice mehr zuhause kochst, verbrauchst du hier mehr Strom als früher.

3. Gefrierschrank Auch moderne Gefrierschränke sind Stromfresser, denn sie laufen ununterbrochen. Tipp: Tür immer nur so kurz wie möglich öffnen!

4. Kühlschrank Tipp: Optimiere den Standort des Kühlschranks, wenn es geht. Steht er direkt neben dem Herd oder an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung, dann verbraucht er mehr Energie.

5. BeleuchtungFalls noch nicht passiert: Tausche herkömmliche Glühlampen gegen Energiesparlampen aus.

6. WäschetrocknerTipp: Viele Trockner-Modelle drehen die Wäsche nach dem Ende des eigentlichen Trockengangs weiter in der Maschine herum, damit sie nicht zerknittert. Das ist praktisch, verbraucht aber viel Strom. Besser: Die Wäsche schnell aus der Maschine holen.

7. GeschirrspülerTipp: Die Maschine immer voll beladen und das Geschirr nicht vorspülen. So erreichst du den größten Spareffekt.

8. WaschmaschineTipp: Nutze, wenn möglich, immer ein Eco-Programm. Der Waschvorgang dauert zwar etwas länger, die Programme sparen aber gleichzeitig Strom und Wasser.

9. Fernseher und Zubehör Bei neuen Geräten ist der Stromverbrauch im Standby-Modus kaum noch erwähnenswert. Aufgepasst: Festplattenrekorder & Co. verbrauchen im Standby-Betrieb genauso viel Strom wie früher die Fernseher.

10. Homeoffice: Router, PC, Drucker und Zubehör Nach Feierabend am besten die Geräte vom Netz trennen, die ihr nicht braucht. Notebooks verbrauchen nur etwa 30% der Energie eines Desktop PCs.

Kurzzusammenfassung

Du kannst was gegen hohe Stromrechnungen unternehmen. Checke, wo deine größten Stromfresser im Haushalt lauern und wo du optimieren kannst. Und: Vergleiche die Stromanbieter und ihre Tarife einmal im Jahr auf Preisportalen.