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Strom-Anbieter wechseln

Das sind die größten Stromfresser im Haushalt - und so wechselt ihr den Anbieter!

Bild: unsplash.com / Markus Winkler

Der Schock kommt per Post: Wenn ihr die Strom-Abrechnung für das vergangene Jahr erhaltet, bedeutet das für die meisten eine fette Nachzahlung. Nicht nur weil die Energiepreise steigen, sondern weil viele von uns in der Corona-Zeit einfach häufiger zuhause waren.

Die gute Nachricht: Ihr könnt was gegen hohe Stromrechnungen unternehmen. Checkt, wo eure Stromfresser im Haushalt lauern und wo ihr optimieren könnt. Und: Vergleicht die Preise der Stromanbieter einmal im Jahr. Am besten direkt, wenn ihr die Abrechnung bekommen habt. Dort steht nämlich der exakte Verbrauch für die vergangenen 12 Monate und die Zählernummer. Mehr Infos braucht ihr nicht für einen Wechsel des Stromanbieters - der Rest ist in 10 Minuten erledigt und spart schnell 100 oder 200 Euro im Jahr!

Diese 10 Elektro-Geräte ziehen am meisten Strom im Haushalt

1. Alte HeizungspumpenTipp: eine moderne Heizungspumpe verbraucht etwa 80 Prozent weniger Strom.

2. Elektrischer HerdWährend der Pandemie ist viel mehr zuhause gekocht worden, das zieht eine Menge Strom.

3. Gefrierschrank Auch moderne Gefrierschränke sind Stromfresser, denn sie laufen ununterbrochen. Tipp: Tür immer nur so kurz wie möglich öffnen!.

4. Kühlschrank Tipp: Optimiert den Standort des Kühlschrank, wenn es geht. Steht er direkt neben dem Herd oder an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung, dann verbraucht er mehr Energie.

5. BeleuchtungWenn wie in der Pandemie alle zuhause sind, brennt das Licht häufiger und länger. Falls noch nicht passiert: Tauscht herkömmliche Glühlampen gegen Energiesparlampen aus.

6. WäschetrocknerTipp: Viele Trockner-Modelle drehen die Wäsche nach dem Ende des eigentlichen Trockengangs weiter in der Maschine herum, damit sie nicht zerknittert. Das ist praktisch, verbraucht aber viel Strom. Besser: Die Wäsche schnell aus der Maschine holen.

7. GeschirrspülerTipp: Die Maschine immer voll beladen und das Geschirr nicht vorspülen. So erreicht ihr den größten Spareffekt.

8. WaschmaschineTipp: Nutzt, wenn möglich, immer ein Eco-Programm. Der Waschvorgang dauert zwar etwas länger, die Programme sparen aber gleichzeitig Strom und Wasser.

9. Fernseher und Zubehör Bei neuen Geräten ist der Stromverbrauch im Standby-Modus kaum noch erwähnenswert. Aufgepasst: Festplattenrekorder & Co. verbrauchen im Standby-Betrieb genauso viel Strom wie früher die Fernseher.

10. Homeoffice: Router, PC, Drucker und Zubehör Nach Feierabend am besten die Geräte vom Netz trennen, die ihr nicht braucht. Notebooks verbrauchen nur etwa 30% der Energie eines Desktop PCs.

So wechselt ihr euren Stromanbieter - in 10 Minuten

Der perfekte Zeitpunkt zum Wechsel des Stromanbieters ist direkt nachdem ihr die Rechnung bekommt habt. Hier steht schwarz auf weiß: 

- der Verbrauch im vergangenen Jahr, 

- der Preis, den ihr (bei gleichbleibendem Preis und Verbrauch) in Zukunft bezahlen müsst

- die Zählernummer

Checkt, auf Vergleichsseiten wie Verivox, Check24 oder Stromseite.de (dies ist nur eine Auswahl an Portalen), ob es mit eurem Verbrauch günstigere Anbieter gibt. Wenn ja, kündigt eurem aktuellen Anbieter und schließt einen Vertrag mit dem günstigeren Mitbewerber. Wichtig: Lasst euch nicht von überzogenen Provisionen ködern und schließt keine Verträge über einen zu langen Zeitraum ab. Die Stiftung Warentest empfiehlt: Wechselt am besten jedes Jahr euren Stromtarif. (Mehr Infos zum Stromanbieter-Wechsel bei der Stiftung Warentest)

Kurzzusammenfassung

Die gute Nachricht: Ihr könnt was gegen hohe Stromrechnungen unternehmen. Checkt, wo eure Stromfresser im Haushalt lauern und wo ihr optimieren könnt. Und: Vergleicht die Stromanbieter und ihr Tarife einmal im Jahr auf Preisportalen.