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Saug- und Wischroboter im Test

Nur einer wischt gut

dpa/picture alliance

Nach Hause kommen und der Boden ist gesaugt und gewischt. Saug- und Wischroboter sollen uns die Hausarbeit erleichtern. Doch wie sauber machen sie wirklich? Die Stiftung Warentest stellt fest: Auf dem Hartboden saugen sie gründlich, bei Teppich ist es oft nur ausreichend und als Wischmopp überzeugt kaum einer. 

Kabel, Teppichkanten, Stuhlbeine, Bodenvasen - die Saugroboter müssen so manchem Hindernis ausweichen und auch noch erkennen, ob es sich um Fliesen, Teppich oder einen anderen Boden handelt. Dazu gibt es mittlerweile auch Roboter, die gleich das Putzen und Wischen mit übernehmen. Aber wie sauber wird unser Boden tatsächlich?

Einen "Alleskönner" für jede Art von Boden gibt es immer noch nicht, aber es geht schneller.   

Generell gilt: Saugt man selbst, werden die Teppiche sauberer als bei Robotern.

Die werden aber immerhin schneller: Etwa 20 bis 30 Minuten brauchen die Roboter um 20 Quadratmeter zu saugen oder zu wischen. Die Geräte vermessen den Grundriss mit Lasern. 

Schaut man sich den Stromverbrauch an, fressen die fünf Stationen, die ihre Wischtücher trocknen, am meisten Strom. Fürs Saugen und Wischen wird wenig Strom verbraucht. Das Rumstehen kostet mehr als das Arbeiten, weil offenbar Station, Roboter und Internet ständig miteinander reden.  

Der Testsieger ist teuer (reine Saugroboter)

Testsieger bei den Saugrobotern (ohne Wischfunktion) ist der Vorwerk VR7. Der Preis liegt bei stolzen 950 Euro. Auch gut und mit 289 Euro viel günstiger saugt der Neato D10, allerdings gibt es die Firma nicht mehr und es sind auch nur noch Restbestände im Handel.

 Einzelübersicht:

Platz 1: Vorwerk VR7, 950 €, GUT (2,1)

Platz 2: Neato D10, 289 €, GUT (2,4)

Platz 3: Samsung VR30T80313W/WA, Jet Bot, 350 €, BEFRIEDIGEND (2,7)

Testsieger (Kombi: Saug- und Wischroboter)

Bei den Saug- und Wischrobotern ist der Shark RV2600WSEU mit 650 Euro der einzige, der gut wischt. Das Problem beim Wischen: Bei den Wischtüchern wird zu wenig Druck ausgeübt. Drei Roboter erkannten die Teppiche nicht und wischten sie einfach mit.  

Einzelübersicht:

Platz 1: Shark RV2600WSEU, 650 €, BEFRIEDIGEND (2,7)

Platz 2: Dreame Bot L10s Ultra, 900 €, BEFRIEDIGEND (2,8)

Platz 3: iRobot Combo j7+ / c755840, 500 €, BEFRIEDIGEND (3,1)

dpa/picture alliance

Auf Teppiche und als Wischmopp überzeugt kaum ein Saug- und Wischroboter.

Was bringen die Servicestationen?

Nach jeder Fahrt geht's zur Station. Dort wird der Staub aus dem Behälter gesaugt. Einige Servicestationen reinigen und trocknen das Wischtuch. Je mehr die Servicestation kann, desto teurer wird es und desto mehr Platz brauchen die Servicestationen.

Kurzzusammenfassung

Die Stiftung Warentest hat Saug- und Wischroboter getestet. Richtiges Putzen ersetzt der Roboter leider nicht. Den Teppich schafft noch immer kein Gerät zufriedenstellend.