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Immer so schlapp?

Tipps bei Frühjahrsmüdigkeit

Bild: picture-alliance/dpa

Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint mehr und eigentlich spricht vieles dafür, dass wir fitter und ausgeglichener sind. Aber wir sind es nicht. Warum uns die Frühjahrsmüdigkeit so zu schaffen macht und welche Tipps uns munter machen.

Jede oder jeder zweite Deutsche leidet zwischen März und Mai unter der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit. Obwohl wir genug schlafen, sind wir ständig müde, antriebslos, weniger leistungsfähig und gereizt. Dazu kommen Kreislaufprobleme oder Kopfschmerzen.

 Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit

Im Frühjahr steigen die Temperaturen und auch die Sonne ist wieder häufiger am Start. In uns werden dann mehr Endorphine und andere Hormone ausgeschüttet. Wir werden dadurch zwar aktiver, aber eben auch schneller und intensiver erschöpft.

Im Winter geht unser Körper evolutionsbedingt in einer Art Sparmodus. Sobald es ins Frühjahr geht, heißt es: Den Körper mobilisieren. Bei einigen Menschen dauert das eine gewisse Zeit, um aus der Winterträgheit herauszukommen. Das interpretieren wir dann als Müdigkeit, weil wir schneller erschöpft sind. Aber die Menschen bräuchten einfach ein wenig Zeit, um in das Frühjahr richtig reinzukommen.

Tipps bei Frühjahrsmüdigkeit

Tageslicht

Egal, ob es regnet, bewölkt ist oder schneit. Wir brauchen Licht. Dadurch funktioniert unsere biologische Uhr besser und wir schlafen gut. In Kombination mit der steigenden Temperatur ist es dann auch angenehmer, sich draußen aufzuhalten. 

Nicht faul sein, raus und bewegen

Raus aus dem Bett, sich bewegen und viel Licht tanken. So gewöhnt sich der Körper schnell an die neuen Lichtverhältnisse im Frühling. 15 Minuten in der Mittagspause reichen schon – zügig Spazierengehen , es muss kein Dauerlauf sein. Lasst euch nicht nicht in ein Erschöpfungsdenken reinfallen, sondern arbeitet diesem aktiv entgegen.

Wechselduschen 

Kostet viel Überwindung – hilft aber auch viel. Wobei einige von euch auch schon hellwach werden, wenn sie nur an Wechselduschen denken.

Viel Trinken

Flüssigkeitsmangel macht müde. Also viel Wasser trinken oder noch besser Tee. Tee hat auch jede Menge Koffein – beim Tee entfaltet es sich aber langsamer und hält länger an als beim Kaffee.

Nüsse futtern

Futter dich fit! Nüsse sind echte Wachmacher für Körper und Hirn. Nüsse sind nur leider kein Light-Produkt. Eine Handvoll ist gerade richtig.

Powernapping 

Auf dem Autobahnparkplatz, im ungenutzten Konferenzraum oder zur Not aufm Klo: 10 Minuten reichen, mehr als 30 Minuten sollen es gar nicht sein. Danach seid ihr wieder fit. 

Kurzzusammenfassung

Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint mehr und eigentlich spricht vieles dafür, dass wir fitter und ausgeglichener sind. Aber wir sind es nicht. Warum uns die Frühjahrmüdigkeit so zu schaffen macht und welche Tipps uns munter machen.