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Mückenplage in Bayern

Mit diesen 3 Tricks wehrt ihr euch gegen fiese Stechmücken!

Bild: imago

Sie gehören leider zum Sommer dazu: Stechmücken. Gerade in den Hochwassergebieten in Bayern und in der Nähe von Regentonnen sind sie zur Zeit ganz besonders aktiv. Wärme und Feuchte ist eine ideale Brutstätte für die Mückeneier.

3 Tipps, wie ihr euch gegen fiese Stiche wehren könnt

1. Keinen Alkohol trinken!

Wen Mücken als Opfer ansteuern, das entscheiden sie nach Geruch. Das "süße Blut", von dem immer wieder die Rede ist, hat allerdings keinen Einfluss darauf wie attraktiv wir für Mücken sind. Entscheidend ist laut Mückenforscher Andreas Rose der individuelle Duftcocktail auf der Haut und im Atem. Lebensmittel wie Knoblauch können diesen leider nicht so stark verändern, dass Mücken das Interesse verlieren würden. Dafür, dass Menschen mit Alkohol im Blut Mücken anziehen, gibt es aber tatsächlich Hinweise. Andreas Rose: "Versuchspersonen, die Alkohol getrunken hatten, wurden mit steigendem Promillewert tatsächlich attraktiver für Stechmücken." Was übrigens auch stimmt: Wer einen hohen Cholesterinspiegel hat, wird öfter gestochen. Was übrigens nicht stimmt: Frauen werden nicht häufiger gestochen als Männer!

2. Mücken hassen Zitronen-Eukalyptus

Verdampfer für das Schlafzimmer, Sprays für den Körper oder Räucherkringel für die Gartenparty: Alle diese Mittel bieten chemischen Schutz. Grundsätzlich sagt Mückenforscher Andreas Rose: "Ich würde keines dieser Produkte über einen längeren Zeitraum anwenden." Für kurze Zeit sei der Einsatz aber in Ordnung - wenn auch nicht im Kinderzimmer. Wer zum Anti-Mücken-Spray greift, sollte es allerdings richtig auftragen: Nur an wenigen Stellen aufgetupft, sticht die Mücke eben einen Zentimeter weiter. Deshalb: großzügig auftragen oder sprayen und nach einiger Zeit wiederholen. Mittel mit ätherischen Ölen helfen laut Rose meist nur in sehr großen Mengen. Ausnahme: Die Substanz TMD, die aus dem Zitroneneukalyptus gewonnen wird und etwas an Menthol erinnert. Den Geruch mögen die Mücken überhaupt nicht.

3. Kälte UND Hitze helfen gegen Schmerzen

Beim Stich gelangt ein Mücken-Protein unter die Haut, das die Blutgerinnung hemmt – geronnenes Blut könnte die Mücke nicht durch ihren Rüssel saugen. Durch die Reaktion des Körpers fängt der Stich an zu jucken. Ein Wundermittel dagegen gibt es leider nicht. Kühlung kann den Juckreiz kurzzeitig lindern. Und obwohl es erst einmal seltsam klingt: auch Hitze hilft. Denn bei 45 Grad wird das Protein zerstört. Aber Vorsicht – sonst bekommt ihr statt eines juckenden Stiches schnell eine Brandwunde.


Bild: mauritius-images

Kurzzusammenfassung

Sie gehören leider zum Sommer dazu: Stechmücken. Gerade in den Hochwassergebieten in Bayern und in der Nähe von Regentonnen sind sie zur Zeit besonders aktiv. Wärme und Feuchte ist eine ideale Brutstätte für die Mückeneier.