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Glühwein trotz Corona?

So sind die Weihnachtsmärkte in Bayern dieses Jahr geplant

Bild: BR/Herbert Ebner

Das Münchner Oktoberfest und viele andere Volksfeste mussten dieses Jahr wegen Corona ausfallen. Und ist der Sommer erstmal vorbei, steht auch schon fast wieder Weihnachten vor der Tür. Wie sieht es 2020 mit den Christkindlmärkten in Bayern aus? Welche können unter welchen Bedingungen stattfinden? Wir geben euch einen Überblick über den Stand der Planung in eurer Region.

Mittel- und Oberfranken

Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte Bayerns ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. Auch im Coronajahr 2020 soll er stattfinden und am 27. November mit dem Prolog des Christkinds eröffnet werden. Damit das klappt, wird in Nürnberg an Konzepten gearbeitet. Es soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die Hygiene- und Sicherheitsvorgaben für die geplanten Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland erarbeiten soll.

In Rothenburg ob der Tauber soll der Reiterlesmarkt über die Altstadt hinweg entzerrt werden. Außerdem ist laut Stadt eine Maskenpflicht geplant. 

In Bamberg sind schon diverse Hygienekonzepte entworfen worden, man wartet laut Ordnungsamt aber noch auf konkrete Vorgaben von der Staatsregierung. Es gibt z. B. den Vorschlag, den Weihnachtsmarkt über das gesamte Stadtgebiet zu verteilen.

In Bayreuth gehen die Verantwortlichen zwar derzeit davon aus, dass es einen Weihnachtsmarkt geben wird. In welcher Form und unter welchen Hygienebestimmungen, könne man laut Stadt im Moment aber noch nicht vorhersagen. Auch in Fürth laufen bereits die Arbeiten an möglichen Hygienekonzepten. Sie sollen bald mit den Schaustellern besprochen werden, heißt es.

Mehr zum aktuellen Stand der Weihnachtsmärkte in Mittel- und Oberfranken

Unterfranken

Der traditionelle Weihnachtsmarkt in der kleinen Spessart-Gemeinde Rothenbuch wird 2020 nicht stattfinden. "Wir haben leider kein Konzept gefunden, das sich mit den Corona-Richtlinien vereinbaren ließe", heißt es aus dem Rathaus.

Der Aschaffenburger Weihnachtsmarkt soll vom 25. November bis zum 22. Dezember stattfinden. Diesmal aber nicht konzentriert auf den Schlossplatz, sondern auf mehrere Plätze verteilt. 

In Miltenberg wird der traditionelle Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus nicht stattfinden. Stattdessen soll es vom 3. bis zum 14. Dezember in der Innenstadt die "Miltenberger Weihnachtszeit" geben – bestehend aus nur vier Buden verteilt zwischen Engelplatz und Marktplatz. Außerdem sollen sich junge Musiker über die Stadt verteilen. "Wir wollen es schön haben mit Glühwein to go, ohne große Menschenansammlungen, aber mit besinnlichen Spaziergängen durch unsere schöne Altstadt", so Dorothea Zöller von der Werbegemeinschaft M-City.

Mehr zur aktuellen Planung der Weihnachtsmärkte in Unterfranken

Oberpfalz

In Regensburg stehe eine Absage des Weihnachtsmarktes aktuell nicht im Raum, so die Pressesprecherin der Stadt. "Wir haben bisher keine finale Entscheidung getroffen, in welcher Form der Weihnachtsmarkt stattfinden soll, planen aber natürlich schon Hygienemaßnahmen." Neben dem Neupfarrplatz sind auch Orte wie die Maxstraße und der Kornmarkt im Gespräch.

Der "Romantische Weihnachtsmarkt" auf Schloss St. Emmeram bei Thurn und Taxis hingegen wird sicher stattfinden, so der Veranstalter Peter Kittel. Das Gelände mit circa 80.000 Quadratmetern sei groß genug, um die Besucherströme zu lenken und die Hygienemaßnahmen entsprechend einzuhalten. Außerdem wird es ein neues Online-Ticketsystem geben. Auch über eine Einbahn-Regelung wird nachgedacht.

Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck im Landkreis Schwandorf soll nach dem Willen der Verantwortlichen auf jeden Fall stattfinden. Das Gelände soll vergrößert werden und es gibt Überlegungen, die Besucherzahl pro Tag einzuschränken.

In Amberg soll der Weihnachtsmarkt mit weniger Programm und mehr Platz stattfinden. Neben dem Marktplatz und der Rathausstraße sind noch andere Orte in Planung. Das Konzept soll der Stadt Mitte September vorgestellt werden.

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Niederbayern

Ob die Waldweihnacht am Waldwipfelweg in St. Englmar im Landkreis Straubing-Bogen stattfinden wird, wollen die Betreiber final Mitte September nach Ferienende entscheiden. Bis dahin wird für alle Fälle ein Hygienekonzept entwickelt.

Auch der Schwimmende Weihnachtsmarkt in Vilshofen (Landkreis Passau) steht auf der Kippe: Mit rund 40.000 Besuchern jährlich ist er eine Großveranstaltung. In der ersten Septemberhälfte soll intern entschieden werden, wie verfahren wird.

Für den Landshuter Christkindlmarkt gibt es noch keine Entscheidung. Laut Stadt ist aber davon auszugehen, dass es keinen Christkindlmarkt in seiner gewohnten Form geben wird. Derzeit würden alternative Konzepte geprüft.

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Schwaben

In Augsburg steht noch nicht fest, ob der Weihnachtsmarkt stattfinden kann. Die Stadt entwirft gerade verschiedene Szenarien. Die Stände sollen auf möglichst viele Plätze in der Innenstadt verteilt werden. Auf dem Rathausplatz könnte die Anzahl der Stände begrenzt werden oder sogar ganz verzichtet werden.

Bereits abgesagt wurden der Bad Hindelanger Erlebnis-Weihnachtsmarkt und der Christkindlmarkt in Scheidegg. Zur Lindauer Hafenweihnacht soll Anfang September eine Entscheidung fallen. 

Oberbayern

In München soll die Entscheidung, ob und in welcher Form es 2020 einen Christkindlmarkt geben wird, spätestens im Herbst fallen. Die Stadt arbeite an einem Hygienekonzept. Denkbar sei eine "Ausdünnung" der Marktstände. Auch in Dachau, Freising und Erding ist noch nicht entschieden, ob es dort Weihnachtsmärkte geben wird.

In Fürstenfeldbruck soll der Christkindlmarkt vom Viehmarktplatz auf den Volksfestplatz verlegt werden, weil dort genug Platz sei, um ein Hygienekonzept mit Höchstbesucherzahl, Abstandsregeln und Maskenpflicht sinnvoll umzusetzen.

Der Tegernseer Adventszauber wird wegen des Coronavirus komplett gestrichen. Auch in Garmisch-Partenkirchen soll es nach derzeitigem Stand dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben. Und der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel im Chiemsee ist ebenfalls abgesagt worden. 

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