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FAKT oder FAKE?

Werden bestimmte Menschen wirklich häufiger von Mücken gestochen als andere?

Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul / BAYERN 3 (Michael Pustal)

Sommer und Mücken - eine Hassliebe! Du liegst neben deinem Freund im Bett, er wird die ganze Nacht nicht einmal von einer Mücke gestochen, du bist am Morgen komplett zerstochen! Werden bestimmte Menschen wirklich häufiger von Mücken gestochen als andere? FAKT oder FAKE!

Das ist tatsächlich so! Es liegt aber nicht daran, dass bei Mücken beliebte Opfer besonders "süßes Blut" haben. Und nein, Karma spielt auch keine Rolle ;-)

Mücken, das haben Forscher 2015 in einer Studie festgestellt, reagieren auf Kohlenstoffdioxid, also verbrauchten Atem. Je größer und je mehr Kohlenstoffdioxid du ausatmest, desto wahrscheinlicher wirst du zu einem Mücken-Magneten. Besonders betroffen sind demnach: Schwangere und korpulente Menschen. 

Dann erst kommt der Körpergeruch ins Spiel: Manche Menschen riechen für Mücken tatsächlich attraktiver als andere. Jeder Mensch hat eine spezielle Duftnote, weil auf unserer Haut jeweils ganz unterschiedliche Bakterienmischungen leben.  Wenn deine Duftnote einer Mücke besonders gut gefällt, hast du einfach Pech gehabt. Einziger Tipp: Abends vorm Bett nochmal gründlich duschen!

Eine Rolle spielt anscheinend auch die Blutgruppe. Die Mücken erkennen sie anscheinend über ein bestimmtes chemisches Signal auf der menschlichen Haut. Mücken haben es vor allem auf Menschen mit der Blutgruppe 0 abgesehen, wie japanische Wissenschaftler bereits 2004 in einem Experiment mit asiatischen Tigermücken herausgefunden haben. Danach folgen Menschen mit Blutgruppe B. Am wenigsten mögen Mücken Menschen mit der Blutgruppe A.

Kurzzusammenfassung

Mücken reagieren auf Kohlenstoffdioxid, also verbrauchten Atem. Je größer und je mehr Kohlenstoffdioxid du ausatmest, desto wahrscheinlicher wirst du zu einem Mücken-Magneten. Außerdem spielen Körpergeruch und Blutgruppe eine große Rolle.