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Nur im Status, nicht im Chat

Ab nächstem Jahr gibt's Werbung bei WhatsApp!

Bild: Christian Wiediger / unsplash.com

Noch vor einigen Jahren hatte WhatsApp Werbung innerhalb der App kategorisch ausgeschlossen. Doch was interessiert das Geschwätz von gestern? Ab nächstem Jahr will der mit Abstand beliebteste Messenger nun doch Geld mit Werbung verdienen.

WhatsApp Gründer Jan Koum hatte eine ziemlich deutliche Meinung zu Werbung: 

Werbung ist nicht nur die Störung der Ästhetik, die Beleidigung deiner Intelligenz und die Unterbrechung deines Gedankengangs: (...) Sobald Werbung im Spiel ist, bist du, die Nutzerin, der Nutzer, das Produkt." (WhatsApp-Gründer Jan Koum im Juni 2012)

Gibt es bald doch Werbung bei WhatsApp?

Doch mittlerweile hat sich viel geändert im Hause WhatsApp. 2014 wurde der Messenger für 19 Milliarden Dollar von Facebook gekauft. Im April wurde bekannt, dass der WhatsApp-Gründer Facebook den Rücken kehrt. Sein Co-Founder Brian Acton hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Herbst verlassen. Beide hatten offenbar deutliche Differenzen mit Facebook-Chef Zuckerberg über das künftige Geschäftsmodell von WhatsApp.

WhatsApp soll endlich Geld verdienen

Spätestens jetzt wird deutlich, worüber sich Zuckerberg und Koum in die Haare kriegten: WhatsApp hat angekündigt, bald Geld verdienen zu wollen, unter anderem mit der von Koum so verhassten Werbung. Werbeanzeigen sollen dabei laut der US-Nachrichtenseite "TechCrunch" aber nicht in den Chats der Nutzer platziert werden, sondern im WhatsApps "Stories"-Klon namens "Status". Das Feature, das in Deutschland bisher wenig genutzt wird, erlaubt es Nutzern Fotos, Videos und ähnliches mit ihren Kontakten zu teilen. Nach 24 Stunden verschwindet der Content automatisch wieder, ganz wie bei der Stories-Funktion bei Snapchat und WhatsApps Schwesterunternehmen Instagram.

Quelle: BR24 / Max Muth

[Sendung: BAYERN 3 - Die Nachrichten]

Kurzzusammenfassung

Noch vor einigen Jahren hatte WhatsApp Werbung innerhalb der App kategorisch ausgeschlossen. Doch was interessiert das Geschwätz von gestern? Ab nächstem Jahr will der mit Abstand beliebteste Messenger doch Geld mit Werbung verdienen.