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BAYERN 3 Esszyklopädie

Das steckt hinter Clean Eating

Bild: picture-alliance/dpa, unsplash.com, Montage: BAYERN 3

Es ist Fastenzeit und viele haben gute Vorsätze: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, generell auf Zucker verzichten. Und aus solchen Vorsätzen ergibt es sich dann oft, dass jemand sagt: Ein Anfang ist gemacht - ich stell' meine Ernährung jetzt dauerhaft um. Drum ist die Fastenzeit ein guter Moment, um über Clean Eating zu sprechen. Denn da stecken ein paar gute Ideen drin.

Was Clean Eating bedeutet

Clean Eating steht für reines beziehungsweise sauberes Essen. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass es in der Küche hygienisch zugeht, dabei geht es vor allem um die Zutaten. Frisch kochen, mit regionalen und saisonalen Produkten, viel Gemüse, Obst und Nüsse. Auch Eier, Fisch und Fleisch sind meist okay, Biohaltung erwünscht.  Und im Gegenzug bedeutet Clean Eating keine Zusatzstoffe, keine Fertiggerichte, keine Geschmacksverstärker. Heißt natürlich auch: Kein Fast Food. Außerdem: Kein oder wenig Alkohol. Als Blitz-Diät ist Clean Eating nicht gedacht. Hier geht's eher um den langfristigen Ansatz.

Warum uns Clean Eating so bekannt vorkommt

Vieles, was beim Clean Eating wichtig ist, haben wir natürlich auch an anderer Stelle schon mal gehört. Saisonal, regional und bio - eh erstrebenswert. Frisches Obst und Gemüse - nicht erst seit neuestem gesund. Für Leute, die bewusst Essen wollen ist Clean Eating trotzdem ein umfassender Ansatz mit vielen Möglichkeiten, überflüssige Kalorien zu vermeiden. Statt gezuckertem Fruchtjoghurt einfach selbst Naturjoghurt mit Früchten mischen. Einen selbst gebrühten Kaffee statt Instant-Eiskaffee oder quietschsüße Latte-Kreationen. Oder Nüsse selbst schälen, statt geröstet und vor Salz strotzend aus der Dose.

Was an Clean Eating kritisiert wird

Beim Clean Eating wird oftmals nicht mit Gesundheitsversprechen gespart. Die Müdigkeit ist weg, Kopfschmerzen verschwinden, man schläft besser. Da ist von vielen positiven Effekten die Rede. Wissenschaftlich untermauert sind die allerdings nicht. Im Gegenteil kann Clean Eating, wenn es extrem umgesetzt wird, zu Risiken für die Gesundheit führen. Beispielsweise droht Kalziummangel, wenn Milchprodukte komplett ausgeklammert werden.

Unbestritten ist: Im Clean Eating stecken viele positive Ansätze für eine gesunde Ernährung und auch für umweltbewusstes Einkaufen.

Kurzzusammenfassung

Clean Eating heißt, auf stark verarbeitete Lebensmittel zu verzichten. Keine Zusatzstoffe, kein Geschmacksverstärker, dafür viel frisches Obst und Gemüse und möglichst naturbelassene Zutaten. Einige Versprechen, wie sich Clean Eating auf die Gesundheit auswirkt, sind aber nicht wissenschaftlich belegt.