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BAYERN 3 Esszyklopädie

Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?

Bild: picture-alliance/dpa, unsplash.com; Montage: BAYERN 3

Zugegeben, das Foto dieser Esszyklopädie sieht nicht besonders appetitlich aus. Aber das Thema muss halt auch mal wieder erwähnt werden. Denn so, wie auf dem Bild, sieht es in vielen Mülltonnen aus. Wir schmeißen zu viele Lebensmittel einfach weg. Und oft lässt sich das vermeiden.

80 Kilo im Jahr

Im Schnitt wirft jeder von uns im Jahr 80 Kilo Lebensmittel weg. Das Schlimmste daran: Zwei Drittel davon hätte man vermeiden können. Deshalb ist es wichtig, rauszufinden, warum so viel in der Tonne landet. Und was wir tun können, um die Verschwendung zu stoppen. Die Verbraucherzentrale Bayern will genau das herausfinden und braucht dazu eure Hilfe. Mit einer Umfrage über Einkaufsgewohnheiten und euren Umgang mit Lebensmitteln sollen Tipps und Lösungen erarbeitet werden. Also macht mit - die Umfrage ist bis 31. Juli freigeschaltet. Das Ganze ist anonym und dauert gerade mal zwei Minuten.

Was jeder ganz einfach tun kann

Ok, auch wenn es banal klingt: Ein Blick in den Kühlschrank und ein Einkaufszettel sind schon mal die halbe Miete. Denn wer Joghurt kauft, obwohl noch Joghurt im Kühlschrank steht, kann mengenmäßig ein Problem kriegen. Und wer im Supermarkt auf gut Glück zuschlägt, vertut sich auch oft. Und natürlich kennt jeder von uns die Abende, an denen es dann doch verlockender ist, Essen zu gehen als selbst zu kochen. Das, was dann weiterhin im Kühlschrank schlummert, ist ja vielleicht was für die Mittagspause am nächsten Tag. Und der Gefrierschrank ist auch oft eine Alternative.

Die Sache mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum beinhaltet das kleine Wörtchen "mindest" und das heißt, dass nicht alles in den Müll muss, bloß weil das Datum rum ist, das auf dem Deckel steht. Eure Nase und euer Geschmackssinn sagen euch dann recht schnell, ob Joghurt oder Milch noch genießbar sind oder nicht.

Wer sich das nicht zutraut, der kann demnächst auf technische Unterstützung bauen. Bayerische Wissenschaftler haben einen Scanner entwickelt, der zum Beispiel bei Obst und künftig auch bei Hackfleisch anzeigen kann, ob es verdorben ist. Dadurch soll verhindert werden, dass unverdorbene Lebensmittel überflüssigerweise vorsichtshalber weggeschmissen werden.

Kurzzusammenfassung

Wir werfen viel zu viel Essen unnötigerweise weg. Damit sich das ändert, hat die Verbraucherzentrale eine Umfrage gestartet, die helfen soll, Lösungen gegen die Verschwendung zu finden. Und ein neu entwickelter Scanner sorgt dafür, dass keine Lebensmittel weggeworfen werden, die noch gut sind. Außerdem habt ihr es schon beim Einkauf in der Hand, nur das mitzunehmen, was ihr auch wirklich braucht.