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Elektrisch heizen

Wie kann ich am günstigsten mit Strom heizen?

Bild: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Etwa jeder zweite deutsche Haushalt heizt mit Gas - also etwa 20 Millionen Wohnungen. Viele von euch machen sich Sorgen, ob das Gas in diesem Winter reichen wird. Und setzen auf elektrische Alternativen, z.b: Heizlüfter, Radiatoren oder Infrarotheizungen. Aber was ist die günstigste Art, mit Strom zu heizen?

>> Woher weiß ich, wieviel Strom mein Fernseher oder Kühlschrank verbraucht?

Die Stiftung Warentest hat die Kosten für ein warmes Wohnzimmer im Winter durchgerechnet (Heft 11/2022). Die Ausgangssituation: Du hast ein 30 qm großes Wohnzimmer, mit einer Deckenhöhe von 250 cm, die Wände sind durchschnittlich gedämmt. Du möchtest dieses Wohnzimmer jeden Abend für vier Stunden von 16 auf 20 Grad erwärmen. Am günstigsten geht's mit der Heizdecke, hier kommst du mit gerade mal 50 Euro (sogar für zwei Decken) durch den kompletten Winter (sechs Monate). Klimaanlagen sind dreimal so teuer, Elektroheizer verbrennen fast 500 Euro. 

>> Mit diesen zehn Energiespar-Tipps für den Haushalt sparst du Hunderte Euro!

Elektrisch heizen: Das sind die Vor- und Nachteile

Heizlüfter:

+ Heizen schnell und sind mit 50 Euro günstig in der Anschaffung

- sind häufig laut, nicht für den Dauerbetrieb geeignet und teuer im Betrieb

Verbrauch: 2.000 Watt - Kosten etwa 70 Cent pro Stunde

Radiator & Konvektor:

+ erzeugen eine angenehme Wärme und sind günstig in der Anschaffung (ab 80 Euro)

– Teuer im Betrieb

Verbrauch: 2.000 Watt - Kosten: 70 Cent pro Stunde

Infrarotheizung:

+ sie sind erschwinglich (ab 100 Euro), bringe eine wohlige Wärme im Nahbereich und sind mit 100 Euro erschwinglich

– Teuer im Betrieb

Verbrauch: 1.000 Watt - Kosten: 34 Cent pro Stunde

Klimaanlagen, die auch heizen können:

+ sind für den Dauerbetrieb geeignet und günstig, wenn schon installiert

– Anschaffung und Wartung sehr teuer (Kaufpreis ab 1000 Euro, Installation ab 1300 Euro), erzeugen einen Luftzug und Geräusche

Verbrauch: etwa 600 Watt - Kosten: 20 Cent pro Stunde

Heizdecke:

+ Vier Stunden Heizen kosten 3 Cent, dazu niedrige Anschaffungskosten (ab 50 Euro)

– Heizt nur die Person, nicht den Raum; eingeschränkte Mobilität

Verbrauch: 100 Watt - Kosten: 3 Cent pro Stunde

Kurzzusammenfassung

Heizlüfter und Radiatoren kosten meist unter 100 Euro und müssen nur an die Steckdose angeschlossen werden. Das Problem: Sie brauchen viel Strom - über den Winter macht das schnell einige Hundert Euro. Dem Heizlüfter vorzuziehen ist eine Klimaanlage, die auch heizen kann. Noch stromsparender ist die gute alte Heizdecke.