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500 Millionen Yahoo-Konten gehackt

3 Dinge, die du jetzt wissen musst!

Bild: dpa/picture-alliance

Es ist der Mega-Gau im Hause Yahoo. 500 Millionen Nutzerdaten wurden bei einem Hack gestohlen. Der Angriff erfolgte bereits im Jahr 2014, aber jetzt erst bestätigte das Unternehmen den Hack: Kriminelle hätten persönliche Daten wie Email-Adressen, Telefonnummern, verschlüsselte Passwörter und Antworten auf typische "Sicherheitsfragen" abgegriffen.

1. Was du jetzt tun solltest: Passwort wechseln!

Yahoo mahnt die Nutzer, die seit 2014 ihr Passwort nicht mehr geändert haben, dies möglichst schnell zu tun. Außerdem rät das Unternehmen, besonders vorsichtig zu sein, wenn du Emails von unbekannten Yahoo-Adressen erhältst, die mit Anhängen versehen sind und du aufgefordert wirst, diese zu öffnen. 

Für alle vom Hack betroffenen Kunden ist es wohl nur ein kleiner Trost, dass die Kriminellen keinen Zugriff auf Passwörter im Klartext, Kreditkarten oder Bankverbindungen hatten. Aber: Die Hacker konnten sogenannte Sicherheitsfragen samt Antworten abrufen - das sind die typischen Fragen nach dem Namen des ersten Haustieres, mit denen ein Nutzer - oder eben auch ein Hacker, ein Passwort zurücksetzen und ändern kann.

2. Ist nur mein Yahoo-Konto betroffen?!

Jein. Denn natürlich können die yahoo-Sicherheitsfragen, z. B. nach dem Haustier, zu einem Problem werden. Denn mit der E-Mail-Adresse und den Antworten auf die Sicherheitsfragen könnten sich Kriminelle natürlich eventuell auch bei anderen Diensten einloggen. Erik Knight, Chef der IT-Sicherheitsfirma SimpleWan, sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters: "Wenn die Kunden dieselben Daten auch für andere Konten eingesetzt haben, zum Beispiel bei Google, können die Hacker die Daten dort verwenden, um reinzukommen." Die Fragen und Antworten sind also womöglich genauso wertvoll wie ein Passwort.

3. Wer steckt hinter dem Hack?

Der Cyberangriff sei möglicherweise "von einem Staat organisiert" worden, sagt Yahoo. Damit meint der Konzern offenbar Hackergruppen, die für externe staatliche Geheimdienste arbeiten. So werden in den USA meist Hackergruppen mit Nähe zu russischen oder chinesischen Geheimdiensten bezeichnet. Yahoo arbeite eng mit den US-Ermittlungsbehörden zusammen, um den Fall aufzuklären.


Quellen:

tagesschau.de / Wolfgang Stuflesser

BR24 / Oliver Fenderl und Katharina Wilhelm

Kurzzusammenfassung

Es ist der Mega-Gau im Hause Yahoo. 500 Millionen Nutzerdaten wurden bei einem Hack gestohlen. Der Angriff erfolgte bereits im Jahr 2014. Die Hacker hätten dabei persönliche Daten wie Email-Adressen, Telefonnummern und Antworten auf typische "Sicherheitsfragen" abgegriffen. 

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