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Kaninchen, Katze, Pferd und Hund

Das müsst ihr wissen, wenn ihr Tiere im Internet kauft!

Bild: unsplash.com/Pete Bellis

Früher war es üblich, Tiere in Zoohandlungen zu kaufen. Oder bei Züchtern in der Nachbarschaft. Oder im Tierheim. Heute wählen Tierkäufer häufig einen anderen Weg, um an einen tierischen Mitbewohner zu kommen: Sie klicken sich durchs Internet.

Das ist im Prinzip auch eine tolle Möglichkeit, schließlich könnt ihr so viel mehr Hunde, Katzen oder Kaninchen in kurzer Zeit "kennenlernen". Allerdings sollte das Internet wirklich nur für die erste Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer des Tieres sein. Niemals solltet ihr anonym schon über das Internet kaufen; ein persönliches, intensives Kennenlernen vom Verkäufer und von eurem zukünftigen Haustier ist unerlässlich, rät die Stiftung Warentest.

Daran erkennt ihr einen seriösen Tierhändler/-züchter im Internet

1. Ist der Züchter Mitglied in Vereinigungen wie dem Verband für deutsche Hundewesen (VDH) oder dem Deutschen Edelkatzenzüchter-Verband (DEKZV)? Sehr gut. Denn das ist in aller Regel schon mal ein guter Hinweis auf einen seriösen Züchter.

2. Gute Züchter würden dir niemals ein Tier aufschwatzen.

3. Wichtig ist der Vor-Ort-Besuch bei einem Züchter: In was für einer Anlage werden die Tiere gehalten? Ist sie sauber? Ist sie groß genug? Ein seriöser Züchter lässt es zu, dass ihr mehrfach bei ihm vorbeikommen könnt, bevor ihr euch für ein Tier entscheidet.

4. Stutzig machen sollten euch Dumpingangebote - ein üblicher Marktpreis für einen Rassehund liegt bei mindestens 800 Euro, Rassekatzen kosten mindestens 500 Euro.

5. Werden Hunde oder Katzen aus dem Kofferraum heraus verkauft, dann gilt: Finger weg! Und Polizei einschalten!

6. Klingt zwar sehr formaljuristisch, aber Tiere gelten als "Gebrauchsgüter". Das bedeutet, wenn ihr ein Tier bei einem gewerblichen Züchter im Internet kauft, habt ihr den Anspruch auf ein "mangelfreies" (also gesundes) Tier. Dieses Recht gilt aber nicht für Erkrankungen, die sich der Hund oder die Katze erst nach dem Kauf zuzieht. Privatverkäufer können eine solches Recht allerdings ausschließen.

7. Entscheidet ihr euch für ein Tier, solltet ihr auf jeden Fall einen Kaufvertrag aufsetzen. Dieses sollte neben allgemeinen Angaben auch bereits vorhandene Impfungen, mögliche Krankheiten und Operationen aufführen. Wichtig: Kauft ihr z.B. einen Hund, um ihn als Wachhund einzusetzen, dann lasst euch vom Züchter diese Fähigkeit auch im Kaufvertrag garantieren.

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