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Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer

Bei Nebel: Wann schalte ich welches Licht am Auto ein?

Bild: picture alliance / Andreas Franke

Herbstzeit ist Nebelzeit. Viele Autofahrer wissen nicht so genau, wann sie ihre Nebelscheinwerfer einschalten müssen, dürfen oder sollen. Und wann die Nebelschlussleuchte. Damit du mehr siehst: Das sind die Unterschiede zwischen Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer!

Wann darf ich die Nebelschlussleuchte einschalten?

  • Die Nebelschlussleuchte darfst du nur bei Nebel einschalten und wenn die Sichtweite unter 50 Metern beträgt
  • Beträgt die Sicht mehr als 50 Meter, muss die Leuchte wegen Blendgefahr aus bleiben - sonst drohen 20 Euro Strafe
  • Es gibt kein Gesetz, das dich zum Einschalten der Nebelschlussleuchte zwingt
  • Hast du die Nebelschlussleuchte angeschaltet, darfst du nicht schneller als 50 km/h fahren - auch auf der Autobahn!

(in anderen Ländern, z.B. Belgien und Frankreich, gelten andere Regeln!)

Wofür ist der Nebelscheinwerfer?

Die Nebelscheinwerfer vorne darfst du nur in Kombination mit Stand- und Abblendlicht einschalten, wenn es stark regnet, neblig ist oder schneit

Die Sichtweite sollte auf Autobahnen unter 150 Metern liegen, auf Landstraßen zwischen 100 und 120 Metern und innerorts bei unter 70 Metern

Nutzt du Nebelscheinwerfer als "normales" Licht am Tag, kostet das 25 Euro Bußgeld

Bild: BAYERN 3

Kurzzusammenfassung

Die Nebelschlussleuchte darfst du nur bei Nebel einschalten und wenn die Sichtweite unter 50 Metern beträgt. Die Nebelscheinwerfer vorne darfst du nur in Kombination mit Stand- und Abblendlicht einschalten, wenn es stark regnet, neblig ist oder schneit.