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Fahrradschlösser im Test

Welche Fahrradschlösser helfen wirklich gegen Diebstahl - und wie teuer sind sie?

Bild: colourbox.com

Das Fahrrad kostet 800 Euro. Das Schloss 7 Euro 95. Eine Kombination, die jeder Dieb liebt. Mit einem guten Schloss machst du Radl-Räubern das Leben ein bisschen schwerer. Die Stiftung Warentest hat 20 Fahrradschlösser getestet.

Ein Fahrraddiebstahl ist eine bittere, aber leider keine seltene Erfahrung: Etwa 260 000 Räder sind im vergangenen Jahr geklaut worden - und das sind nur die Diebstähle, die bei der Polizei angezeigt wurden. Und die meisten von uns wissen aus eigener Erfahrung: Ist ein Fahrrad einmal weg, sehen wir es mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr wieder. (So kommst du an eine gute Fahrradversicherung.) 

Stiftung Warentest: Diese Schlösser sind wirklich gut!

Die Stiftung Warentest hat 20 Fahrradschlösser untersucht: Bügel-, Falt- und Kettenschlösser, fest installierte Rahmenschlösser mit Zusatzkette und Schlösser mit Textilmantel. Die Hälfte davon ist gut – von jedem der fünf Typen mindestens eins. Es hätten noch mehr und sogar "sehr gute" dabei sein können. Aber fünf Schlösser waren mit Stoffen belastet, die der Fruchtbarkeit schaden können oder die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Ärgerlich: Zwei dieser Schlösser wären in ihrer Kategorie sonst wohl Testsieger geworden.

(Mit diesen 7 Tipps machst du dein Rad in einer Stunde frühlingsfit!) 

Nur eines der 20 Schlösser konnte die Spezialisten der Stiftung Warentest übrigens innerhalb von 3 Minuten knacken: Das RFR Ready For Race Faltschloss L für 50 Euro.

Das sind die Testsieger:

Bügelschloss

Abus Granit Plus 640/135HB1 50, 85 Euro, GUT (2,0)

Faltschlösser

Kryptonite Kryptolok 685 Folding Lock, 50 Euro, GUT (1,9)

Kettenschlösser

Axa Newton Promoto+4 100/10,5, 64 Euro, GUT (1,9)

Rahmenschlösser

Trelock RS 453 Protect-O-Connect, 74 Euro, GUT (2,0)

Textilmantelschlösser

Litelok Gold Wearable, Größe L, 160 Euro, GUT (2,4)

3 Tipps: So schließt du dein Radl richtig ab!

1. Fest anschließen.

Sichere dein Radl an stabilen Abstellanlagen, Laternenpfählen oder Gittern, die mindestens so widerstandsfähig sind wie das Schloss selbst. Diebe greifen immer an der schwächsten Stelle an. Dünne Holzpfähle zum Beispiel zersägen sie im Nu. Ist das Fahrrad nur ab-, aber nicht angeschlossen, schleppen sie es einfach weg.

2. Hoch anschließen.

Bring dein Schloss an einer hohen Position an. Keinesfalls sollte es die Erde berühren. So erschwerst du dem Dieb die Arbeit, denn er kann sein Werkzeug nicht am Boden abstützen. Besonders effektiv schützt ein gutes und relativ großes Schloss, mit dem sich nicht nur der Rahmen, sondern zusätzlich ein Rad an einer Abstellanlage anschließen lässt.

3. Unter Beobachtung.

Wähle eine möglichst "öffentliche" Abstellanlage. Sie erhöht für den Dieb das Risiko, enttarnt zu werden. Billige Kabelschlösser kann er zwar auch dort unbemerkt knacken. Aber je höherwertiger die Sicherung, desto mehr Zeit und Aufwand sind nötig. Das schreckt oft ab.

Kurzzusammenfassung

Die Stiftung Warentest hat 20 Fahrradschlösser untersucht: Bügel-, Falt- und Kettenschlösser, fest installierte Rahmenschlösser mit Zusatzkette und Schlösser mit Textilmantel. Die Hälfte davon ist gut – von jedem der fünf Typen mindestens eins.